Toyota/Honda: Energiespeicher-Bus mit Fuel Cell-Antrieb

Ein Brennstoffzellenantrieb im Bus lädt mobile Energiespeicher und kann etwa bei Großveranstaltungen oder zur Notstromversorgung eingesetzt werden. Zudem bietet er Platz und Schutz für Personen in Not.

Strom-Geber: Der Fuel-Cell-Bus ist bestückt mit mobilen Power Packs, die auch unter der Fahrt von einer Fuel Cell geladen werden können. | Foto: Toyota
Strom-Geber: Der Fuel-Cell-Bus ist bestückt mit mobilen Power Packs, die auch unter der Fahrt von einer Fuel Cell geladen werden können. | Foto: Toyota
Johannes Reichel
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Die japanischen Automobilhersteller Toyota und Honda haben in Kooperation ein System für mobile Stromversorgung vorgestellt. Beim „Moving e“ handelt es sich um einen von Toyota entwickelten Brennstoffzellenbus. Dieser kann an seinen jeweiligen Einsatzort gefahren werden und ermöglicht vor Ort eine lokal emissionsfreie Energieversorgung. Über die an der Rückseite des Busses integrierte Ladestation lassen sich externe Stromabgabegeräte und tragbare Batterien mit der Energie aus der Brennstoffzelle laden. So könne beispielsweise nach dem Zusammenbruch eines Stromnetzes die punktuelle Energieversorgung sichergestellt werden, skizziert der Anbieter.

    Doch auch für Routineanwendungen wie etwa Großveranstaltungen lasse sich der Energie-Bus einsetzen. Als mobile Ladestation fährt der Bus direkt zum Einsatzort vor. Der Brennstoffzellenantrieb erzeugt dank großer Wasserstofftanks eine Kapazität von bis zu 454 kWh und liefert eine maximale Leistung von 18 kW. Im ersten Schritt werden ab sofort die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Systems in Demonstrationstests unter Beweis gestellt.

    Die Technik im Detail:

    • Zwei Leistungsabgabegeräte Typ Power Exporter 9000
    • Tragbare Batterien: 36 Stück Typ Honda Mobile Power Pack / 20 Stück Typ LiB-AID E500
    • 36 Lade-/Entladegeräte Typ Honda Mobile Power Pack Charge & Supply Concept
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