2,3 Mio. Euro Förderung für WSW-Wasserstoffbusse

Davon entfallen 1,23 Mio. Euro auf zehn Brennstoffzellenbussen einschließlich Infrastruktur und 1,08 Mio. Euro auf eine Speichereinheit für Wasserstoff.

Zehn dieser Van-Hool-Brennstoffzellenbusse setzt die WSW mobil bald in ihrem Liniennetz ein. (Foto: WSW)
Zehn dieser Van-Hool-Brennstoffzellenbusse setzt die WSW mobil bald in ihrem Liniennetz ein. (Foto: WSW)
Claus Bünnagel

Die WSW mobil GmbH hat vom Landesverkehrsministerium NRW einen Förderbescheid über rund 2,3 Mio. Euro für das Wasserstoffprojekt „H2W“ erhalten. Davon entfallen 1,23 Mio. Euro auf zehn Brennstoffzellenbussen einschließlich der Infrastruktur für die Betankung und 1,08 Mio. Euro auf die Anschaffung einer Speichereinheit für Wasserstoff zur Versorgung der Fahrzeuge. 

Für Wuppertal und die WSW mobil ist die Brennstoffzellentechnologie ideal, um einen emissionsfreien Personennahverkehr zu realisieren. Ohne die öffentliche Förderung durch das Land sind solche Projekte aktuell noch nicht wirtschaftlich. Aber Politik und Verkehrsbetriebe in NRW können auf diese Weise Vorreiter für einen grünen ÖPNV sein. (WSW-mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger)

Strom aus dem Müllheizkraftwerk

WSW und die Stadtwerkstochter AWG werden in dem gemeinsamen Projekt den Wasserstoff für die Betankung der Brennstoffzellenbusse selbst herstellen. Dafür wird Strom genutzt, der vom Müllheizkraftwerk Korzert bereitgestellt wird. Dort werden auch die Wasserstoffproduktions- und die Betankungsanlage errichtet. Die WSW will die ersten zehn Wasserstoffbusse des Herstellers van Hool noch in diesem Frühjahr im Linienverkehr einsetzen. Dann soll auch die Wasserstofftankstelle in Betrieb gehen. Weitere zehn Einheiten sind bereits bestellt. Diese kommen vom polnischen Hersteller Solaris und sollen 2021 geliefert werden.

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