ZF Passau entwickelt seriellen Hybridantrieb für Stadtbusse

Zwei Elektromotoren in der Achse nutzen Bremsenergie zur Energierückgewinnung.
Redaktion (allg.)
Ein Konzept für einen seriellen Hybridantrieb für Stadbusse hat die ZF Passau GmbH jetzt entwickelt. Zwei Elektromotoren sind in der Achse integriert und werden beim Bremsen auch zur Energierückgewinnung genutzt. Das Konzept des seriellen Hybridantriebes soll insbesondere Stadtbussen im innerstädtischen Einsatz mit seinen vielen Anfahr- und Bremsvorgängen einen besonders wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb´ermöglichen. Entsprechend dimensionierte Elektromotoren erlauben in bestimmten Betriebszuständen emmisionsfreies Fahren, so z.B. an Ampeln und Haltestellen sowie beim Beschleunigen aus der Haltestelle heraus. Attraktiv für Bushersteller: Die Hybridantriebsachse nimmt nicht mehr Bauraum in Anspruch als eine Niederflur-Portalachse des Typs AV 132. Das serielle Hybridsystem der ZF Passau, der ZF-Unternehmensbereich Arbeitsmaschinen-Antriebstechnik und Achssysteme, ergänzt die Hybrid-Aktivitäten des ZF-Konzerns im Nutzfahrzeugbereich um ein weiteres Element. Während sich der Unternehmensbereich Nutzfahrzeug- und Sonderantriebstechnik in Friedrichshafen auf die Entwicklung des Parallelhybrids konzentriert, bei dem Verbrennungsmotor und Elektromotor parallel für den Vortrieb des Fahrzeugs sorgen, hat die ZF Passau, einer der führenden Anbieter von Lenk- und Antriebsachsen für Stadt- und Reisebusse, nun ein speziell auf die Anwendung Stadtbus spezialisiertes serielles Hybridkonzept vorgestellt.
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