BG Verkehr: Hilfe für Unternehmen mit Liquiditätsproblemen

Eine Stundung erfolgt ohne die Berechnung von Zinsen in einem ersten Schritt befristet bis 30. Juni.

Die BG Verkehr hilft Busbetrieben bei vorübergehenden Liquiditätsproblemen im Zuge der Coronakrise. (Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors)
Die BG Verkehr hilft Busbetrieben bei vorübergehenden Liquiditätsproblemen im Zuge der Coronakrise. (Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors)
Claus Bünnagel

Viele Mitgliedsunternehmen der Berufsgenossenschaft Verkehr machen wegen der Coronakrise wirtschaftlich schwere Zeiten durch. In einem Schreiben an die Unternehmen erklärt die BG Verkehr, wie sie die Betriebe bei vorübergehenden Liquiditätsproblemen unterstützen kann: „Wir werden bei Stundungsanträgen unbürokratisch prüfen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang das Unternehmen von der derzeitigen Krisensituation betroffen ist. Der Nachweis hierüber kann z. B. durch Vorlage einer Kopie des Antrags auf Kurzarbeitergeld oder des Bewilligungsbescheids der Bundesagentur für Arbeit erbracht werden. Für betroffene Unternehmen erfolgt die Stundung ohne die Berechnung von Stundungszinsen – unter der Berücksichtigung der Zahlung von Teilbeträgen – in einem ersten Schritt befristet bis 30.6.2020. Je nach Krisenverlauf kommt auf Antrag eine weitere Stundung zu den genannten Bedingungen befristet bis 30.9.2020 in Betracht. Eine Stundung ist generell nur für Forderungen aus dem Beitrags- und Vorschussbescheid 2019/2020 und nicht für Forderungen aus den Vorjahren möglich. Eine generelle unbefristete Stundung von offenen Posten ist weder gesetzlich zulässig noch erlaubt dieses das Finanzierungssystem in der gesetzlichen Unfallversicherung.“

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