Elektrifizierung der Busdepots: De Lijn investiert in Ladeinfrastruktur

Grünes Licht vom Verwaltungsrat – der flämische Verkehrsbetreiber rüstet seine Betriebshöfe weiter elektrisch um.

Der flämische Verkehrsbetreiber De Lijn macht Tempo beim Umbau elektromobilen Umbau seiner Betriebshöfe. (Foto: De Lijn)
Der flämische Verkehrsbetreiber De Lijn macht Tempo beim Umbau elektromobilen Umbau seiner Betriebshöfe. (Foto: De Lijn)
Martina Weyh

Seit vergangenem Jahr schafft der flämische Verkehrsbetreiber De Lijn ausschließlich Elektrobusse an ­– so schnell wie möglich soll die Busflotte der Flamen emissionsfrei werden. Parallel dazu gehört auch die Umrüstung der Busdepots mit notwendiger Ladeinfrastruktur. Nach dem Okay seines Verwaltungsrats hat das Unternehmen mit den beiden Anbietern TM SPIE-Ekoenergetyka und ABB einen Rahmenvertrag über maximal 1.600 Ladepunkte geschlossen.

In der ersten Phase wird De Lijn rund 320 bis 490 Ladepunkte bei beiden Anbietern bestellen. Schöpfen die Flamen das volle Kontingent (490) aus, schlagen die Investitionen dafür mit 15,3 Mio. Euro zu Buche. Bei der Vergabe der folgenden Teilaufträge konkurrieren TM SPIE-Ekoenergetyka und ABB allerdings gegeneinander.

Die Vergabe der Ladepunkte wird mit dem Fortschritt der Infrastrukturarbeiten in den Betriebshöfen abgestimmt, heißt es in der begleitenden Pressemitteilung.

„Wir freuen uns, dass wir De Lijn nach den erfolgreichen Pilotprojekten in Leuven und Antwerpen erneut bei der Mobilitätswende unterstützen können“, sagt Guy Damen, Sales Manager E-Mobility für den Belux bei ABB. „In der Zwischenzeit haben wir viele zusätzliche Erfahrungen in Westeuropa gesammelt, die wir De Lijn und seinen Fahrgästen gerne zur Verfügung stellen."

Auch bei TM SPIE-Ekoenergetyka freut man sich über den Auftrag.

„SPIE und Ekoenergetyka bündeln ihre Kräfte, um während der Entwicklungsphase der Standorte qualitativ hochwertige Installationen zu gewährleisten“, so Geert Van Inthoudt, BU Manager Infrastructure Services bei SPIE Belgien.

Gleichzeitig trage man dafür Sorge, „dass die Infrastruktur reibungslos gewartet wird“.