Zukunft der Busbranche in Post-Corona-Zeiten

Spitzentreffen der Busbranchenverbände aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz in Luzern.

Beim DACHL-Treffen in Luzern waren André Kirchhofer (ASTAG), Jos Sales (FLEAA), Roger Kopf (ASTAG), Hendrik Kühne (FLEAA), Christiane Leonard (bdo) und Paul Blachnik (WKO) dabei (v.l.n.r.). (Foto: bdo)
Beim DACHL-Treffen in Luzern waren André Kirchhofer (ASTAG), Jos Sales (FLEAA), Roger Kopf (ASTAG), Hendrik Kühne (FLEAA), Christiane Leonard (bdo) und Paul Blachnik (WKO) dabei (v.l.n.r.). (Foto: bdo)
Claus Bünnagel

Bei ihrem gemeinsamen Spitzentreffen stimmten sich in Luzern die Busverbände von Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz eng zu den wichtigsten politischen Branchenthemen ab. Neben dem Austausch über alternative Antriebe und den Bus als entscheidenden Faktor für eine klimafreundliche Mobilität standen beim sogenannten DACHL-Treffen von bdo, WKO, ASTAG und FLEAA auch Fragen zu den Folgen der Coronakrise auf der Tagesordnung. 

bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard führte nach den Gesprächen in Luzern aus:

Der Bus ist eine essentielle Stütze für die umweltfreundliche Mobilität der Zukunft und unverzichtbar für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in vielen Regionen Europas. Das gilt es jetzt zu erhalten. Dafür ist es jetzt enorm wichtig, dass Reisen weiter durchgeführt werden können und die Grenzen offenbleiben. Wir brauchen für unsere Unternehmen einheitliche Regeln für den Reiseverkehr in Europa und müssen einen Flickenteppich nationaler Lösungen unbedingt verhindern. 

Zur besonderen Bedeutung der traditionellen DACHL-Treffen in Zeiten der Coronapandemie ergänzte Leonard: 

Die Entwicklungen der letzten 18 Monate unterstreichen die Bedeutung unserer internationalen Abstimmung im Zuge des DACHL-Treffens deutlich. So wie das Virus nicht an Grenzen Halt macht, müssen auch wir über nationale Perspektiven hinaus zusammenarbeiten, um insbesondere die Bustouristik langfristig zu stärken. Zusammen werden wir mit ganzer Kraft dafür arbeiten, dass die Potenziale der Unternehmen weiter zur Entfaltung kommen können.

Zum Hintergrund: Beim sogenannten DACHL-Treffen kommen einmal im Jahr die Präsidenten und Geschäftsführer der Busverbände aus Deutschland (bdo), Österreich (WKO, Fachverband Bus), der Schweiz (ASTAG/Car Tourisme Suisse) und Luxemburg (FLEAA) zu einem Arbeitstreffen zusammen. Der Austragungsort wechselt zwischen den teilnehmenden Ländern.

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