bdo fordert Ende der Fahrverbote

„Politik muss handeln“, mahnt der Branchenverband – angesichts sinkender Infektionszahlen und einer deutlich beschleunigten Impfkampagne müsse das Fahrverbot für Reisebusse fallen und Geimpften, Genesenen und Getesteten grundrechtlich verankerte Freiheiten wiedergegeben werden.

Die Infektionszahlen sinken, die Impfkampagne nimmt immer mehr Fahrt auf, die Reisebusunternehmen sind mit ausgefeilten Hygienekonzepten u.v.m. für einen Neustart optimal vorbereitet – deshalb fordert der bdo vehement ein Ende der Fahrverbote. (Foto: pixabay)
Die Infektionszahlen sinken, die Impfkampagne nimmt immer mehr Fahrt auf, die Reisebusunternehmen sind mit ausgefeilten Hygienekonzepten u.v.m. für einen Neustart optimal vorbereitet – deshalb fordert der bdo vehement ein Ende der Fahrverbote. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Schluss mit einseitigen Branchenverboten und unnötigen Grundrechteeinschränkungen – das fordert der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo). Geimpften, Genesenen und Getesteten müssten ihre Freiheitsrechte zurückgegeben und das coronabedingte Berufsverbot für Reisebusunternehmen aufgehoben werden. Dabei müsse ein Flickenteppich von widersprüchlichen Einzelregelugen der Bundesländer oder der EU-Mitgliedstaaten bei grenzüberschreitenden Fahrten unbedingt verhindert werden.

„Die Politik muss jetzt schnell handeln. Und das Gute ist doch: Sie kann es auch verantwortungsvoll tun. Millionen Menschen in Deutschland verfügen bereits über einen vollen Impfschutz. In den kommenden Tagen und Wochen wird diese Zahl rasant steigen. Auch die belegten Neuinfektionen gehen gleichzeitig merklich zurück. In dieser Situation muss es selbstverständlich sein, den Ausstieg aus dem monatelang anhaltenden Reisebusverbot und den Freiheitseinschränkungen für Geimpfte, Genesene und Getestete schnell vorzunehmen. Auch bisher vorsichtige Stimmen prophezeien für die kommenden Wochen eine deutlich positive Entwicklung der Corona-Situation. Auf diese neue Wirklichkeit einer sich entspannenden Pandemie in Deutschland gilt es, jetzt schnell zu reagieren.“ (bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard)

Für den Restart optimal vorbereitet

Die Busbranche stehe für einen Restart mit durchdachten Hygienekonzepten, Luftreinigern, Lüftungsprinzipien und Besetzungsplänen bereit. Millionen Bürger erhofften sich nach monatelangen Einschränkungen, die Möglichkeit zeitnaher Reiseaktivitäten.

Das Instrument der Bundesnotbremse stehe für eine klare und bundesweit einheitliche Gesetzgebung für die Eindämmung der Pandemie. Daher gelte es jetzt, die aus der Zeit vor Inkrafttreten der Bundesnotbremse verhängten Busreiseverbote, die auf zahlreichen unterschiedlichen Landesverordnungen fußen, abzuschaffen. Nur so könne ein geordneter Restart für den Bustourismus gelingen, so die Auffassung des Verbandes.

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