bdo fordert einheitliche EU-Regeln für den grenzüberschreitenden Verkehr

Der Branchenverband plädiert für eine zeitnahe Einführung einheitlicher Regeln für den Reiseverkehr.

Der bdo fordert von der Politik verbindliche und abgestimmte Regeln für den Umgang mit Tests und Impfungen, die der Reisebusbranche eine Perspektive für den Restart eröffnen. (Foto: bdo)
Der bdo fordert von der Politik verbindliche und abgestimmte Regeln für den Umgang mit Tests und Impfungen, die der Reisebusbranche eine Perspektive für den Restart eröffnen. (Foto: bdo)
Martina Weyh

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat am 1. März anlässlich der informellen Tagung der Tourismusministerinnen und Tourismusminister der EU-Mitgliedstaaten eine zeitnahe Einführung einheitlicher Regeln für den Reiseverkehr angemahnt. Aus Sicht der Busunternehmen in Deutschland ist es dringend notwendig, dass innerhalb der EU unter anderem so schnell wie möglich klare und einheitliche Standards und Prozesse für den grenzüberschreitenden Verkehr geschaffen werden.

Einführung eines digitalen Impfpasses gefordert

Zudem sollen verbindliche und abgestimmte Regeln für den Umgang mit Tests und Impfungen aufgestellt werden, die der Reisebusbranche eine Perspektive für den Restart eröffnen. Der bdo unterstützt dabei die Einführung eines digitalen Impfpasses, der Abläufe vereinfacht und Möglichkeiten eröffnet. Es muss aber auch so schnell wie möglich sichergestellt werden, dass für die Zeit bis dahin eine andere einfache und transparente Möglichkeit geschaffen wird, geimpften Bürgerinnen und Bürger wieder mehr Reisemöglichkeiten zu eröffnen.

„Die Busbranche in Deutschland leidet seit einem Jahr massiv unter nationalen und internationalen Fahrverboten sowie Einschränkungen des öffentlichen Lebens und GrenzschließungenDie EU steht jetzt in der Verantwortung, durch kluge Maßnahmen, die ohnehin schon dramatischen Folgen der Corona-Pandemie für die Reisewirtschaft so gering wir nur irgend möglich zu halten. Wir rufen daher nachdrücklich auf, heute die dringend notwendige Abstimmung innerhalb der EU schnell voranzutreiben – und Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen. Es ist von zentraler Bedeutung für unsere Branche, dass jetzt EU-weit die Regelungen zu Reisebeschränkungen, Impfbescheinigungen und Testanforderungen koordiniert werden“, bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard.

Wie die Reisebusbranche in Deutschland wieder Fahrt aufnehmen kann, hat der Branchenverband mit seinem Restartkonzept bereits in der vergangenen Woche aufgezeigt.

Einheitlichkeit eingefordert

Darüber hinaus hat der bdo in Briefen an die Bundesministerien für Gesundheit, Verkehr und digitale Infrastruktur, Wirtschaft und Energie, Justiz und Verbraucherschutz sowie das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Inneren u.a. dafür geworben, in Deutschland und Europa für eine einheitliche und verlässliche Regelung bei Nachweisdokumenten und Plänen für Lockerungen für Geimpfte zu sorgen.

 

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