Recht: Einfahrverbot in Mailand verschärft

Auch Lyon und Villeurbanne führen laut bdo Umweltplakette ein.
In Mailand heißt es nun auch „Stop“ für Busse der Euroklasse IV. Bislang galt das Einfahrverbot laut dem bdo in der italienischen Stadt nur für Busse der Klasse 0 bis III. (Foto: Andreas Hermsdorf/ Pixelio.de)
In Mailand heißt es nun auch „Stop“ für Busse der Euroklasse IV. Bislang galt das Einfahrverbot laut dem bdo in der italienischen Stadt nur für Busse der Klasse 0 bis III. (Foto: Andreas Hermsdorf/ Pixelio.de)
Julia Lenhardt

Das Einfahrverbot in Mailand ist noch einmal verschärft worden. Dies teilte der bdo Bundesverband deutscher Omnibusunternehmer e. V., Berlin, kürzlich mit. Neben dem bislang bestehenden Einfahrverbot für Fahrzeuge der Euroklassen 0 bis III gilt demnach ab sofort auch ein Einfahrverbot für Busse der Euroklasse IV. Das heißt, dass Busse dieser Klassen von Montagmorgen bis Freitagabend den Innenstadtbereich zwischen 7.30 Uhr und 19.30 Uhr nicht befahren dürfen. Am Donnerstag ist die Einfahrt von 7.30 Uhr bis 18 Uhr nicht erlaubt.

Gebühr fällt an

Fahrzeuge der anderen Klassen müssen eine Gebühr entrichten. Für Busse bis zu acht Metern Länge beträgt diese von Mitte Februar bis Mitte Oktober 15 Euro. Ab Mitte Oktober werden es 40 Euro. Busse von acht bis 10,50 Metern Länge zahlen 25 Euro und ab Mitte Oktober 65 Euro. Über 10,50 Meter lange Fahrzeuge müssen 40 Euro beziehungsweise 100 Euro Gebühr entrichten.

Umweltzone in französischen Städten

Nicht nur in Italien auch in Frankreich greifen künftig neue Umweltauflagen In den französischen Städten Lyon und der Nachbarstadt Villeurbanne benötigen Busunternehmer laut dem bdo seit Ende 2016 eine französische Umweltplakette. In der Metropole Grenoble wurde zudem Ende des letzten Jahres eine Umweltzone eingeführt (busplaner berichtete).

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