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„Mobilitätsknoten 2019“: Gewinner stehen fest

Die Städte Hamburg, Oldenburg, Jena und Saalfeld sind Sieger des vom bdo ausgelobten Wettbewerbs „Mobilitätsknoten des Jahres“.

Unter zwölf Finalisten machten Hamburg, Oldenburg, Jena und Saalfeld mit ihren Mobilitätskonzepten das Rennen. (Foto: pixabay)
Unter zwölf Finalisten machten Hamburg, Oldenburg, Jena und Saalfeld mit ihren Mobilitätskonzepten das Rennen. (Foto: pixabay)
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Martina Weyh

Die Entscheidung ist gefallen: In der zweiten Auflage des vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) ausgelobten Wettbewerbs haben sich unter zwölf Finalisten die Städte Hamburg Oldenburg, Jena und Saalfeld gegen die Konkurrenz durchgesetzt. In der Begründung der Jury heißt es:

„Die Städte bieten ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie Anreisenden dank hervorragender Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel die besten Möglichkeiten multimodal mobil zu sein.“

2017 hatte der bdo den „Mobilitätsknoten des Jahres“ erstmalig ausgelobt mit dem Ziel, Städte in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, die ihren Bürgern die bestmögliche Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote offeriert und die dafür notwendige leistungsfähige Infrastruktur schafft. Der bdo will dadurch zusätzliche Anreize setzen, um den Ausbau lokaler Verkehrsdrehscheiben als wichtige Zukunftsaufgabe voranzutreiben.

Zu den Wertungs-Kriterien zählen unter anderem die Faktoren, Erreichbarkeit, Zentrumsnähe, Anbindung, Ausstattung und Barrierefreiheit. Zudem ist der bdo-Wettbewerb entsprechend der Einwohnerzahl in vier Kategorien unterteilt:

Bei den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern konnte sich Hamburg in einer Spitzengruppe gegen Vorjahressieger Hannover sowie München und Leipzig durchsetzen. In der Kategorie für Bewerber mit 200.000 bis 500.000 Einwohnern lag Oldenburg vor Mannheim, Duisburg und Rostock. Unter den Städten mit 50.000 bis 200.000 Einwohnen waren neben Sieger Jena auch noch Greifswald, Görlitz und Kaiserlautern im Spitzenfeld. Saalfeld geht bei Städten unter 50.000 Einwohnern als Sieger gegen Vorjahressieger Zella-Mehlis, Binz und Homburg hervor.

Für bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane machen „starke Mobilitätsknoten“ es möglich, auf das Auto zu verzichten oder den Pkw-Einsatz zumindest zu reduzieren.

„Ich freue mich daher, dass wir auch 2019 wieder Städte ehren und hervorheben können, die viel für die Umwelt insgesamt und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger leisten“, so Leonard wörtlich.

 Großes Lob für die Sieger gab es auch vom Schirmherr des bdo-Wettbewerbs, Verkehrsstaatsminister Enak Ferlemann:

„Wir wollen mehr Mobilität ermöglichen und gleichzeitig die Straßen in unseren Städten entlasten. Dafür brauchen wir intelligente Mobilitätsangebote, welche die Verkehrsmittel optimal miteinander verknüpfen.“

Wie dies gelingen könne, würden die Gewinnerstädte vorbildlich zeigen. Ferlemanns Resümee: Weitere Städte sollten diesen guten Beispielen folgen, damit noch mehr Menschen gerne auf die umweltfreundliche Reisekette umsteigen.

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