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Lenk- & Ruhezeiten: bdo tadelt Minimalkonsens der EU auf Kosten der Busbranche

Die Mehrheit der EU-Abgeordneten hat sich bei den Lenk- und Ruhezeiten für Änderungsvorschläge ausgesprochen, die nicht zwischen Personen- und Güterverkehr unterscheiden.

Der bdo hat die Entscheidung der EU-Abgeordneten zu Lenk- und Ruhezeiten deutlich kritisiert. (Foto: bdo)
Der bdo hat die Entscheidung der EU-Abgeordneten zu Lenk- und Ruhezeiten deutlich kritisiert. (Foto: bdo)
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Redaktion (allg.)

Die Entscheidung des EU-Parlaments zu Änderungen bei den Lenk- und Ruhezeiten keine Rücksicht auf die Eigenheiten und Bedürfnisse der Menschen im Personenverkehr zu nehmen, hat beim Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) für harsche Kritik gesorgt.

Eine Mehrheit der Abgeordneten richte sich damit erneut gegen die umweltfreundliche Bustouristikbranche sowie die Interessen von Reisenden und Fahrern. Kernproblem laut bdo, sei die anhaltende Gleichbehandlung von Personen- und Güterverkehr. Dennoch hoffe das Busgewerbe auf eine Korrektur im Zuge der Trilogverhandlungen.

„Das Europäische Parlament hat heute eine sehr kurzsichtige und grundlegend falsche Entscheidung gefällt, die den umweltfreundlichen und sozialverträglichen Bustourismus stark unter Druck bringt“, kommentierte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard die Abstimmung der EU-Abgeordneten.

„Alle Schwüre und Absichtsbekundungen in Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz sind vollkommen wertlos, wenn in der konkreten politischen Arbeit im Zuge von faulen Kompromissen am Ende doch wieder einmal das ökologischste Verkehrsmittel vergessen wird“, so Leonard weiter.

Der Verband unterstütze das Ansinnen, die problematischen Arbeitsbedingungen im Güterverkehr zu verbessern, jedoch nicht auf Kosten der berechtigten Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Bussektor, machte der Verband deutlich.

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