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Recht: Großrazzia bei Fernbussen

Nur knapp 0,17 Prozent der Fährgäste kamen unerlaubt nach Deutschland.
Ungeplanter Zwischenstopp: Bei einer Fernbus-Großrazzia der Bundespolizei verzögerte sich laut dem bdo die Weiterfahrt der kontrollierten Fahrzeuge um durchschnittlich 45 Minuten. (Foto: Tim Reckmann/Pixelio)
Ungeplanter Zwischenstopp: Bei einer Fernbus-Großrazzia der Bundespolizei verzögerte sich laut dem bdo die Weiterfahrt der kontrollierten Fahrzeuge um durchschnittlich 45 Minuten. (Foto: Tim Reckmann/Pixelio)
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Julia Lenhardt

Rund 90.000 Fahrgäste in knapp 3.200 Fernbussen wurden kürzlich während eines einwöchigen Einsatzes der Bundespolizei kontrolliert. Das Ergebnis: Nur 0,17 Prozent der Fahrgäste – also knapp 150 Personen – reisten unerlaubt nach Deutschland ein, erklärt der bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V., Berlin. Die geringe Anzahl der Verstöße führte der Verband auf die Kontrollmechanismen der Busunternehmer zurück. Beim Einstieg in den Bus wird laut dem bdo der Name auf dem Ticket der Fahrgäste mit den Ausweispapieren abgeglichen.

Verzögerung von 45 Minuten

Die Weiterfahrt der aufgehaltenen Fernbusse verzögerte sich laut den Experten im Durchnitt um 45 Minuten. Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des bdo, gibt zu bedenken, dass bei Kontrollen mit „Augenmaß“ gehandelt werden müsse. Der Verband wolle mit den Behörden Schritte diskutieren, wie künftig solche Eingriffe in den Busbetrieb vermieden werden könnten, ohne dass die Sicherheitsinteressen zu kurz kämen. Eine Möglichkeit wäre die Kontrolle der Reisenden im Bus während der Fahrt.

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