Corona-Hilfen für Busunternehmen angekündigt

In einer ersten Stellungnahme hat sich der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für dessen Einsatz bedankt.

Foto: bdo
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Martina Weyh

 „Der Bundesverkehrsminister sichert Mobilität in Deutschland“, ist im Statement des Bundesverbands Deutscher Ominbusunternehmer (bdo) zu lesen. Dies sei eine wichtige Maßnahme für die stark unter der Corona-Krise leidenden Unternehmen sowie deren Beschäftigte und die Mobilität in Deutschland insgesamt.

Andreas Scheuer hat Hilfen in Höhe von 170 Mio. Euro als Unterstützung für die schwer angeschlagene Branche vorgeschlagen. Die seien dringend notwendig, so Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des bdo, da aufgrund eines Komplettstillstands im Bustourismus sowie weitreichender Fahrgastrückgänge im ÖPNV viele kerngesunde mittelständische Busunternehmen derzeit kurz vor dem Aus ständen.

„Damit sind zehntausende Arbeitsplätze ganz direkt im Gewerbe sowie noch einmal um ein Vielfaches mehr in angrenzenden Branchen gefährdet. Das muss und kann jetzt verhindert werden“, sagte Leonard.

„Ohne mittelständische Busunternehmen ist umweltfreundliche Mobilität in der Touristik, im ÖPNV und in der Fernlinie schlicht nicht denkbar. Unsere zumeist familiengeführten Unternehmen bringen ihre Reisegäste gerade in die Regionen Deutschlands und Europas, die von anderen Verkehrsmitteln häufig nicht bedacht werden. Sie sichern zudem den Schülerverkehr gerade in ländlichen Regionen. Die vorliegenden Pläne tragen dem Rechnung“, so die bdo-Hauptgeschäftsführerin weiter.

Zudem helfe der Vorschlag von Andreas Scheuer, Wirtschaftskraft zu sichern und die Verkehrslandschaft in Deutschland insgesamt zu stabilisieren. Bundesfinanzminister Olaf Scholz dürfe sich diesen Zielen nicht verweigern und sollte der Stabilisierung der Branche aus Sicht des bdo schnell zustimmen.

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