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bdo macht sich für Mehrwertsteuersenkung im Busbereich stark

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer engagiert sich für die Ausweitung der Steuersenkungspläne auf den öffentlichen Busverkehr.

Der umweltfreundliche Bus soll nach Überzeugung des bdo auch von der Mehrwertsteuersenkung profitieren. (Foto: bdo)
Der umweltfreundliche Bus soll nach Überzeugung des bdo auch von der Mehrwertsteuersenkung profitieren. (Foto: bdo)
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Martina Weyh

Zusätzliche Chancen für die weitere Reduzierung von Emissionen sieht der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) und hat in Berlin Vorschläge für einen Ausbau des Klimaschutzes im Verkehrssektor formuliert. Bisher sind die Pläne des Bundesverkehrsministeriums die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent zu senken auf den Schienenpersonenverkehr beschränkt.

„Das Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor geht in die richtige Richtung und setzt mit der vorgeschlagenen Steuersenkung für Fahrgäste an einem wichtigen Punkt an. Wir können und müssen aber noch weitergehen – im Sinne von Klimaschutz, Gesundheit und Lebensqualität“, sagte bdo-Präsident Karl Hülsmann.

Auch Busse im Fernlinien- und Gelegenheitsverkehr ersetzen Pkw-Fahrten sowie Flüge und tragen wesentlich zur Verbesserung der Umweltbilanz im Verkehrssektor bei, so die Überzeugung und Argumentation des bdo, die der Verband mit dem Umweltbundesamt teilt.

„Wer das Klima retten will, der muss die bestehenden Chancen dafür konsequent nutzen. Das bedeutet unter anderem: den Busverkehr stärken. Nebenbei ist das auch eine wichtige soziale Frage, da viele unserer oftmals sehr jungen Fahrgäste nicht über viel Geld verfügen und auf den Bus als günstiges Verkehrsmittel angewiesen sind“, so Hülsmann weiter.

Der bdo sieht in einer geringeren Steuerbelastung für Busfahrgäste einen positiven Impuls für die gewünschte Verlagerung von Verkehren hin zum sogenannten Umweltverbund von Bus und Bahn.

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