Bayern liegt vorne bei Omnibus-Neuzulassungen

Fast ein Viertel der Neuzulassungen entfällt auf Bayern
Askin Bulut

Von den im Jahre 2013 neu beschafften Kraftomnibussen bundesweit wurden 24,18 Prozent in Bayern zugelassen, dies meldete der Verband Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO). Demnach wurden im Vergleich zum Vorjahr (2012) in Bayern 230 Busse mehr zugelassen, was einem Zuwachs von fast 20 Prozent entspreche.

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden 2013 in Bayern 1.408 Kraftomnibusse neu zugelassen. Deutschlandweit liegt die Zahl der Neuzulassungen für diesen Zeitraum bei 5.824 Bussen. Das bedeutet, dass fast ein Viertel der Omnibus-Neuzulassungen auf Bayern entfällt. Die bayerische Busflotte umfasst insgesamt 13.500 Fahrzeuge. Im Vergleich hierzu: Auf Nordrhein-Westfalen entfallen 19,6 Prozent (1.143 Busse) aller Neuzulassungen von Kraftomnibussen im gleichen Zeitraum und auf Baden-Württemberg 11,86 Prozent (691 Busse). In Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr 403 Busse (6,9 Prozent) neu zugelassen.

„Diese Zahlen belegen die hohe Investitionsbereitschaft der bayerischen Busunternehmen“, lobt Heino Brodschelm, Präsident des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO). Sie machen deutlich, wie wichtig die bayerischen Busunternehmen als Geschäftspartner für die Busindustrie sind. „Gleichzeitig sind sie aber auch Ausdruck der in Bayern vorbildlich praktizierten Linienbusförderung, die auch 2014 fortgesetzt wird“, so Brodschelm weiter. So gewährt der Freistaat Bayern nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz den Verkehrsunternehmen eine Zuwendung für die Beschaffung von neuen Kraftomnibussen, die überwiegend im öffentlichen Linienverkehr eingesetzt werden. Der Freistaat stellt hierfür auch im Jahr 2014 ein Volumen von 30 Millionen Euro zur Verfügung, wobei der Schwerpunkt auf barrierefreien, emissionsarmen und innovativen Fahrzeugen liegt.

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