Attraktion: Rasten wie die Römer

Donau Oberösterreich Tourismus plant 20 Rastplätze am Donauradweg.
Julia Lenhardt

Die WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH, Linz, hat nach eigenen Angaben kürzlich den fünften von 20 geplanten Römer-Rastplätzen am Donauradweg zwischen Passau und St. Nikola, Österreich, eröffnet. Ziel der Ruheplätze sei die Vermittlung von Themen durch Infotexte und Gestaltungselemente, die an die Römerzeit erinnern. Mit der Errichtung bereite man sich auf das Jahr 2018 vor, in dem die oberösterreichische Landesausstellung „Die Römer am oberösterreichischen Donaulimes“ an der oberösterreichischen und bayerischen Donau stattfinden soll.

Zukunftsweisender Schwerpunkt

Das Römerthema soll nach Angaben der Tourismus-Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich ein zukunftsweisender Schwerpunkt für den Donautourismus werden. Bayern und Österreich beantragen demnach zur Zeit, die Anlagen am Donaulimes von Regensburg bis Hainburg zum UNESCO-Welterbe zu ernennen. Die Verkehrsinfrastruktur mit der Donau als Wasserstraße, den überregionalen Straßen- und Bahnverbindungen, dem internationalen Donauradweg und dem Donausteig mit weiteren Wanderwegen sei dafür eine günstige Voraussetzung. Eine Entscheidung darüber soll frühestens 2018 fallen.

Laufende Projekte

Im Vorfeld der Landesausstellung wurden kürzlich die Ausgrabungen am Römerbad an der Schlögener Donauschlinge beendet. 2016 soll mit den Ausgrabungen am Römischen Burgus in Oberranna, Gemeinde Engelhartszell, begonnen werden, so die Tourismusgemeinschaft.

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