Akasol: Starkes Wachstum 2019

Der Konzernumsatz stieg um rund 120 % auf 47,6 Mio. Euro. 

Akasol konnte 2019 seinen Umsatz mehr als verdoppeln. (Foto: Akasol AG)
Akasol konnte 2019 seinen Umsatz mehr als verdoppeln. (Foto: Akasol AG)
Claus Bünnagel

Die Akasol AG hat 2019 ihre Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um rund 120 % auf 47,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt (2018: 21,6 Mio. Euro). Der Auftragsbestand des Batteriespezialisten aus Darmstadt stieg ebenfalls deutlich auf 2 Mrd. Euro.Aufgrund von Einmalaufwendungen sowie den vorgezogenen Ausgaben zur Vorbereitung auf das weitere Unternehmenswachstum lag das bereinigte EBIT des Konzerns bei –2,4 Mio. Euro und entspricht damit einer bereinigten EBIT-Marge von –5,1 % zum Umsatz. 

Produktionskapazität nun bis zu 800 MWh

Der Hauptgrund für das negative Unternehmensergebnis waren die im vierten Quartal kurzfristig reduzierten Abnahmemengen zweier Serienkunden. Dennoch wurde die zweite Serienproduktionslinie am Standort Langen im zweiten Halbjahr 2019 sechs Monate früher als zunächst geplant in Betrieb genommen. Mit ihr konnte das Unternehmen die jährliche maximale Produktionskapazität auf bis zu 800 MWh gegenüber 2019 mehr als verdoppeln. Seit Mitte 2019 befindet sich zudem Akasols Gigafactory 1 am neuen Hauptsitz in Darmstadt im Bau, in der ab Mitte 2021 die Serienproduktion des neuen Hochenergiebatteriesystems AKASystem CYC starten wird. 

Mit einer jährlichen Gesamtkapazität von bis zu 5 GWh in der neuen Gigafactory 1 bis voraussichtlich 2022 wird sich Akasol zu Europas größtem Batteriesystemhersteller für Nutzfahrzeuge entwickeln. (CEO Sven Schulz)

Expansion in die USA

Dazu trage auch die Expansion in die USA bei: Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2019 begonnen, die Weichen für seinen ersten nordamerikanischen Produktionsstandort in Hazel Park, Michigan, zu stellen. 

Dort wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 die Inbetriebnahme der neuen Produktionslinie mit einer jährlichen Kapazität von 400 MWh erfolgen, die in einem zweiten Schritt sukzessive auf mehr als 1 GWh pro Jahr ausgebaut werden soll. (Schulz)

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