„Reisen für Alle“: Bund sichert weitere Finanzierung zu

Die Bundesregierung unterstützt das bundeseinheitliche Kennzeichnungssystem für barrierefreies Reisen auch im kommenden Jahr.

(Foto: DSFT)
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Martina Weyh

Die weitere finanzielle Unterstützung des bundesweit einheitlichen Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ ist für 2023 gesichert – die Bundesregierung bekennt sich damit auch weiterhin zum barrierefreien Reisen im Deutschlandtourismus. Das hat die Tourismuskoordinatorin der Bundesregierung, Claudia Müller, gestern dem Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages mitgeteilt.

Entlang der gesamten Servicekette wird mit dem Label „Reisen für Alle“ die Qualität des barrierefreien Reisens zertifiziert – von Touristeninformationen über Beförderungsmittel, Übernachtungsbetriebe aber auch Rad- und Wanderwege bis hin zu Orten und ganzen Regionen.

 „Die Bundesregierung hat für 2023 die weitere Finanzierung von ‚Reisen für Alle‘ zugesagt. Damit können sich auch im kommenden Jahr touristische Betriebe ihre barrierefreien Angebote unabhängig zertifizieren lassen. Das kommt den Reisenden zugute, die auf solche verlässlichen Angebote angewiesen sind“, so der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Norbert Kunz.

Denn Barrierefreiheit im Tourismus sei eine Grundbedingung für gesellschaftliche Teilhabe, ein wichtiger Aspekt für soziale Nachhaltigkeit und damit eine Frage von nationaler Bedeutung. 2023 müssten wichtige Aufgaben angepackt werden. Notwendig sei jetzt neben einer Fortentwicklung des Systems vor allem die dauerhafte finanzielle Sicherung des Projektes heißt es vom DTV.

Weitere Infos zu „Reisen für Alle“ hier »

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