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Bridgestone entwickelt barrierefreies Bus-Andocksystem

Die Barrierefreiheit fördern soll die vom Reifenhersteller Bridgestone entwickelte Technologie bei den Olympischen und Paraolympischen Spielen 2020 in Tokyo.

Das vom Reifenhersteller Bridgestone entwickelte Bus-Andocksystem erlaubt Menschen mit Handicap einen erleichterten und sichereren Ein- und Ausstieg. (Foto: Bridgestone)
Das vom Reifenhersteller Bridgestone entwickelte Bus-Andocksystem erlaubt Menschen mit Handicap einen erleichterten und sichereren Ein- und Ausstieg. (Foto: Bridgestone)
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Martina Weyh

Gemeinsam mit einer japanischen Forschungsgruppe hat der Reifenhersteller Bridgestone, weltweiter Partner der Olympischen und Paraolympischen Spiele, fußend auf umfassenden Material- und Reifen-Expertisen ein barrierefreies Bus-Andocksystem entwickelt, dass im kommenden Jahr im Olympischen Dorf in Tokyo zum Einsatz kommen und zur Sicherheit der Athleten und des Personals beitragen soll.

Dabei war der Reifenhersteller verantwortlich für den Hauptentwurf, die Testphase und die Beurteilung im Rahmen des gemeinschaftlichen Projekts mit der Yokohama National University, der Japan Transportation Planning Association und Advance Co. Ltd, wird das Produkt nach eigenen Informationen aber weder herstellen noch verkaufen.

Sicherer Ein- und Austieg für Menschen mit Handicap

Die Lösung erlaubt es Bussen, näher am Bordstein zu halten. Erreicht wird das durch einen speziellen Zwischensteg, der den Abstand zwischen dem Einstieg des Busses und dem Bordstein verringert. Zudem kann es an die gängigen Reifen- und Fahrzeuggrößen, die jeweils einen spezifischen Abstand zum Bordstein haben, angepasst werden. Die Konstruktion ermöglicht nach Informationen von Bridgestone einen reibungslosen Kontakt mit den Busreifen, während die besser zugängliche Höhe insbesondere für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Kinderwägen sowie für ältere Menschen leichteren und sichereren Ein- und Ausstieg erlaubt.

Bereits im Juni dieses Jahres wurde das barrierefreie Bus-Andocksystem im japanischen Okoyama eingeführt und jetzt auch für Tokyo übernommen. Die Installation von 395 Metern Bordstein im Olympischen und Paraolympischen Dorf, der für eine Vielzahl von Reifen- und Fahrzeuggrößen ausgelegt ist, soll im Februar kommenden Jahres abgeschlossen sein, so die Planung. Zudem ist der barrierefreie Ausbau mit dem Bus-Andocksystem auch für weitere japanische Metropolen vorgesehen.

„Bei Projekten wie diesem konzentrieren wir uns darauf, unser umfangreiches Wissen zu nutzen, um fortschrittliche Technologien zu entwickeln, die Barrieren beseitigen und die Zugänglichkeit für alle Menschen verbessern – im öffentlichen Busverkehr und darüber hinaus“,

kommentiert Masaaki Tsuya, Chairman of the Board, Chief Executive Officer und Representative Executive Officer, Bridgestone Corporation, das Engagement des Reifenherstellers.

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