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Fernbusmarkt: Branche muss sich stärker vernetzen

150 Teilnehmer beim WBO-Kongress „Fernbusmarkt: Wohin geht die Reise?“.
Fernbuskongress 2017 in Mannheim: Ivan Kosarev, Projektleiter LK Argus, Berlin, präsentierte dem interessierten Publikum aus Omnibuswirtschaft, Politik und Presse die Zahlen und Wertungen des ersten ADAC-Fernbushaltestellenchecks. (Foto: WBO)
Fernbuskongress 2017 in Mannheim: Ivan Kosarev, Projektleiter LK Argus, Berlin, präsentierte dem interessierten Publikum aus Omnibuswirtschaft, Politik und Presse die Zahlen und Wertungen des ersten ADAC-Fernbushaltestellenchecks. (Foto: WBO)
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Anja Kiewitt

Obwohl sich der Fernbusmarkt seit der Liberalisierung vor vier Jahren gut entwickelt, hakt es noch in der Zusammenarbeit zwischen Fernbusunternehmen, regionalen Buspartnern und Haltestellenbetreibern. So lautet eine zentrale Erkenntnis des Kongresses „Fernbusmarkt: Wohin geht die Reise?“. Mitte Juli kamen mehr als 150 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet sowie aus dem Ausland zu der zweiten Auflage des Branchentreffs ins Mannheimer Congress Center Rosengarten. Das teilen die beiden Veranstalter, der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag e.V. (BWIHK), Stuttgart, und der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e.V. (WBO) in Böblingen, mit. Letzterer vertritt die Interessen von rund 400 Omnibusunternehmen in Baden-Württemberg, zu denen neben den privaten auch einige kommunale, gemischtwirtschaftliche und staatliche Verkehrsunternehmen zählen.

Bundesweite Umfrage im Vorfeld des Kongresses

„Eine sinnvoll gestaltete und ausgestattete Fernbushaltestelle benötigt je nach Größe und Haltefrequenz einiges mehr als ein Haltestellenschild. Barrierefreie, wettergeschützte und saubere Wartestellen mit Sitzgelegenheiten, Schließfächern, Toiletten sowie Parkplätzen und einer zumindest kleinen Einkaufsmöglichkeit für den Reisebedarf zählen zu den Grundvoraussetzungen“, mahnte Klaus Sedelmeier, Vorsitzender des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO), in seiner Begrüßung der Kongressteilnehmer. Große Unterschiede gebe es vor allem bei den Zu- und Abfahrten zu den Haltestellen. Diese Aussagen bestätigten die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage zum Fernbusmarkt, die der BWHIK und der WBO gemeinsam im Vorlauf zum Kongress durchgeführt hatten. Insgesamt wurden über 200 Akteure angeschrieben, von denen mehr als jeder Fünfte geantwortet hatte. 

Einen großen Rückblick zum Kongress „Fernbusmarkt: Wohin geht die Reise?“ sowie zu den konkreten Ergebnissen der Umfrage von WBO und BWIHK erwartet busplaner-Leser in der kommenden Ausgabe 11/2017, die am 17. November erscheint.

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