Vier neue Elektrobusse im Hohenlohekreis in Betrieb genommen

Anschaffung gefördert durch die Landesinitiative Elektromobilität II.
Redaktion (allg.)

Vier Busunternehmer aus dem Hohenlohekreis haben kürzlich am Werk der Ziehl-Abegg Automotive GmbH, Künzelsau, ihre neuen Elektrobusse in Betrieb genommen: Die Hütter-Lidle Linienverkehr GmbH & Co. KG aus Öhringen, die Firma Gerd Eisemann aus Öhringen-Verrenberg, die Metzger-Reisen GmbH aus Künzelsau und die Röhler Touristik GmbH aus Schwäbisch Hall. Gefördert wurde die Anschaffung der Voll-Elektro-Busse vom Typ „BlueCity Bus 12m“, des Herstellers ebe Europa GmbH aus Memmingen im Rahmen der baden-württembergischen Landesinitiative Elektromobilität II, bestätigt der Nahverkehr Hohenlohekreis (NVH).

Elektromobilität im Alltag

Im Rahmen der Landesinitiative wurden Elektro- und Hybridbusse demnach speziell gefördert (busplaner berichtete). Deren Einsatz im öffentlichen Personennahverkehr soll dazu dienen, Elektromobilität im Alltag für einen großen Personenkreis erfahrbar zu machen. Außerdem liefern die Busse laut NVH einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Abgasen im innerstädtischen aber auch im ländlichen Bereich.

Land übernimmt 50 Prozent der Kosten

Das Land habe bereits 57 Elektro- und Hybridbusse in Baden-Württemberg gefördert, es übernimmt etwa 50 Prozent der Mehrkosten eines solchen Busses im Vergleich zu einem gleichartigen Linienbus mit Dieselmotor, maximal jedoch 150.000 Euro pro Bus. Die vier Busse im Hohenlohekreis wurden laut NVH mit insgesamt 600.000 Euro gefördert. Wenn bis Jahresende noch zusätzlich zwei Busse im Öhringer Stadtverkehr eingesetzt sind, verfügt der Kreis nach eigenen Angaben voraussichtlich über die größte Flotte an Elektrobussen im regionalen Linienverkehr in ganz Deutschland.

Weitere Infos in busplaner

Ein Special mit ausführlichen Berichten zur Elektromobilität finden busplaner-Leser in der kommenden Ausgabe 4/2016, die am 20. April erscheint.

(kb)
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