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Volvo stellt autonomen Bus vor

Modifizierter Prototyp basiert auf dem bereits in Serie hergestellten vollelektrischen Stadtbus.

Prototyp des autonomen Busses von Volvo (Foto: Volvo)
Prototyp des autonomen Busses von Volvo (Foto: Volvo)
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Martina Weyh

Damit der autonome 12 m lange Omnibus möglichst energiesparend, umweltfreundlich und wirtschaftlich ist, wurde er für eine sanfte Fahrweise konstruiert. Für die Passagiere gewährleistet das weiche Beschleunigen bzw. Abbremsen beim Anfahren und Anhalten hohen Fahrkomfort. Auch für einen bequemen Ein- und Ausstieg der Fahrgäste ist gesorgt: Bei Stopps wird stets der identische Abstand zwischen Bus und Einstiegsplattform der Haltestelle oder des Busbahnsteigs eingehalten. „Durch ihr niedriges Geräuschniveau und ihren emissionsfreien Betrieb bieten vollelektrische Bussysteme eine hervorragende Alternative zur Steigerung von Attraktivität und Nachhaltigkeit bei der Ausgestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs“, so der Präsident der Volvo Bus Corporation, Håkan Agnevall.

Sicherheit

Sensoren, mit denen der Bus ausgestattet ist, überwachen permanent das Umfeld und dienen der Navigation. Dazu werden alle sich dem Fahrzeug nähernden Objekte exakt identifiziert, und die Geschwindigkeit verringert sich entsprechend bis hin zum Stillstand in kritischen Situationen.

Effizientere Wartung

In Zukunft sollen sich die Depot- und Werkstattmitarbeiter nur noch auf Kundendienst und Wartung konzentrieren können, da der Bus Aufgaben wie z.B. Batterieladung, Fahrt zum Waschplatz, Ein- und Ausparken autonom verrichten kann. Die Busse von morgen werden in der Lage sein, diese Vorgänge selbstständig und allein zu erledigen“, erklärt Agnevall.

Weitere Forschung – Bus-Platooning

Der autonome Bus wird ergänzend auch zu Forschungszwecken für ein effizientes Bus-Platooning eingesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Koppelung mehrerer Busse, die im Stadtverkehr in eng getakteten Kolonnen fahren sollen. „Wir wollen mehrere Busse kabellos und digital zu hochflexiblen Buszügen verbinden“, sagt Agnevall. „Vollelektrische Bussysteme bieten den Städten eine attraktive Alternative zu schienengebundenen Lösungen bei der zukünftigen Auslegung ihres ÖPNV.“

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