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Autonomer Kleinbus soll in Mainz rollen

MVG und R+V planen vierwöchigen Test am Rheinufer.
Ein weiterer Navya-Bus soll im August dieses Jahres an der Mainzer Rheinpromenade pendeln. (Foto: R+V)
Ein weiterer Navya-Bus soll im August dieses Jahres an der Mainzer Rheinpromenade pendeln. (Foto: R+V)
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Martina Weyh

Test- und behördliche Genehmigungsphasen sind laut R+V Allgemeine Versicherung AG abgeschlossen. Jetzt darf das Unternehmen ihren autonomen Navya-Kleinbus auch unter realen Verkehrsbedingungen im öffentlichen Straßenverkehr testen. Wie R+V berichtet, soll der Minibus in Zusammenarbeit mit der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH, im August dieses Jahres probeweise in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt verkehren.

Testmeile Rheinpromenade

Für vier Wochen pendelt er dann an der Rheinpromenade im Bereich zwischen Ruderverein und Rheingoldhalle. Der Elektrokleinbus fährt mit Mainzer Ökostrom und wird permanent von einem Operator überwacht.

Mainzer Mobilität 2030

Das Projekt ist Teil der Umsetzung der Vision "Mainzer Mobilität 2030" und soll Erkenntnisse über die Potenziale des autonomen Fahrens im öffentlichen Verkehr liefern. Nicht zuletzt möchte die MVG nach eigenen Aussagen auch Erkenntnisse sammeln, wie und wo man solche elektrischen Kleinbusse zur flexiblen Versorgung von Randgebieten einsetzen kann.

Risikomanagement im Fokus

Initiiert wurde das Projekt von einem Team des R+V Innovation Labs „MO14“ mit dem Ziel, die Herausforderungen zukünftiger Mobilität im Bereich Risikomanagement und –schutz zu erforschen. Das MO14-Team untersucht unter anderem die Akzeptanz der Bevölkerung beim Einsatz von autonomen Fahrzeugen im Personennahverkehr. Dazu sind in der Testphase Meinungsbefragungen unter den Fahrgästen vorgesehen.

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