ÖPNV: VDV untersucht Rechtsgrundlage des autonomen Fahrens im ÖPNV

Projekt ROMANA beleuchtet Anforderungen an den autonomen Nahverkehr.
Forschungsprojekt RAMONA: Der VDV will sich im Rahmen des Projektes mit den Rechtsgrundlagen des autonomen Fahrens im öffentlichen Verkehr befassen. (Foto: Thorben Wengert/Pixelio.de)
Forschungsprojekt RAMONA: Der VDV will sich im Rahmen des Projektes mit den Rechtsgrundlagen des autonomen Fahrens im öffentlichen Verkehr befassen. (Foto: Thorben Wengert/Pixelio.de)
Julia Lenhardt

Wie lässt sich der Einsatz automatisierter und vernetzter Mobilitätskonzepte in den bestehenden öffentlichen Nahverkehr integrieren? Mit dieser Frage wird sich ein Konsortium aus Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Verbänden im Rahmen des Forschungsprojektes RAMONA (Realisierung automatisierter Mobilitätskonzepte im Öffentlichen Nahverkehr) in den nächsten 36 Monaten befassen, erklärt der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Köln. Neben dem VDV sind unter anderem die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beteiligt.

Akzeptanz erhöhen

„Wir wollen gemeinsam herausfinden, welche Rahmenbedingungen notwendig sind und wie diese weiterentwickelt werden müssen, um einen sicheren und effizienten Mischbetrieb zwischen herkömmlich geführten und autonomen Fahrzeugen im öffentlichen Verkehr zu ermöglichen", so VDV-Geschäftsführer Oliver Wolff. Zugleich erhoffen sich die Projektpartner Erkenntnisse darüber, welche Anforderungen potenzielle Nutzer an den autonomen ÖPNV der Zukunft haben und welche Aspekte zur Erhöhung der Akzeptanz führen.

Herausforderung für ÖPNV

Für den VDV liegt nach eigenen Angaben der Forschungsschwerpunkt auf den Rechtsgrundlagen für das autonome Fahren im öffentlichen Verkehr. Eine technische und rechtliche Zulassung autonomer Fahrzeuge sei auf den fest definierten Linienwegen des ÖPNV leichter zu realisieren. Insofern sieht der Verband das automatisierte Fahren als eine zentrale Herausforderung gerade im ÖPNV.

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