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Autonomes Fahren: PostAuto verlängert Projekt "SmartShuttle"

Partner wollen Strecke mindestens bis Ende 2018 betreiben und ausbauen.
SmartShuttle in Sion: Die selbstfahrenden PostAutos sollen schon bald bis zum Bahnhof fahren. (Foto: PostAuto)
SmartShuttle in Sion: Die selbstfahrenden PostAutos sollen schon bald bis zum Bahnhof fahren. (Foto: PostAuto)
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Anja Kiewitt

Der Testbetrieb und die Strecke der selbstfahrenden Busse im schweizerischen Sitten (französisch: Sion) werden verlängert. Das haben die Stadt Sion, der Kanton Wallis und die PostAuto Schweiz AG, Bern, gemeinsam beschlossen. In Sion betreibt PostAuto bereits seit Juni 2016 automatisierte Busse auf öffentlichen Straßen (busplaner berichtete). Die erste Phase des Pilotbetriebs sollte nach 16 Monaten am 31. Oktober 2017 enden.

Streckenlänge verdoppelt

Das Schweizer Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat nun grünes Licht gegeben für die Verlängerung der Strecke bis zum Bahnhof. Derzeit legen die selbstfahrenden Busse eine Route von 1,5 Kilometern in der Altstadt zurück. Mit der schrittweisen Anbindung an den Bahnhof bis Ende des Jahres wird sie verdoppelt. Auf der erweiterten Strecke sollen zwei Fahrzeuge an mehreren Tagen der Woche vor- und nachmittags unterwegs sein. Die Fahrgäste können weiterhin gratis mitfahren. Sicherheitsbegleiter überwachen weiterhin den Betrieb und können bei Bedarf eingreifen. Die Partner wollen die Strecke mindestens bis Ende 2018 betreiben.

Kommunikation mit Ampeln und Fußgängern

Dass im öffentlichen Verkehr selbstfahrende Busse einen Bahnhof anfahren, ist laut PostAuto eine Weltpremiere. Auf der neuen Strecke zwischen der Altstadt und dem Bahnhof können die automatisierten Postautos auf stärker frequentierten Straßen erprobt werden. Auf der Avenue de la Gare werden die SmartShuttles zudem mit zwei Ampeln kommunizieren – eine Premiere für selbstfahrende Busse auf öffentlichen Straßen, so PostAuto. Außerdem wollen die Partner des "Mobility Lab" – die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne, die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO Wallis), der Kanton Wallis, die Stadt Sion und die Post – die zweite Testphase nutzen, um unter anderem die Kommunikation zwischen Bus und Fußgängern zu verbessern.

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