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Vorreiter: In London wurde Anfang September 2016 Europas größte Flotte rein elektrisch angetriebener Busse in Betrieb genommen. (Foto: BYD)
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Anja Kiewitt

Die meisten der 15 führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen weltweit werden bis 2038 Busse herstellen oder stellen sie bereits her, Tesla eingeschlossen (busplaner berichtete). Das geht aus dem aktuellen Bericht "Electric Buses 2018-2038" des US-Marktforschungsunternehmens IDTechEx Research, Boston, hervor. Hybrid- und reine Elektrobusse sollen demnach in den kommenden 20 Jahren einen 500 Milliarden US-Dollar schweren Markt schaffen.

Kleinbusse werden immer beliebter

Gründe für die wachsende Nachfrage nach E-Bussen sind den Experten zufolge eine wachsende Stadtbevölkerung, zunehmende gesetzliche Umweltauflagen sowie die rückläufige Nutzung von Privatfahrzeugen. Zu den bedeutenden Neuentwicklungen bei E-Bussen zählen neue Formate und Funktionen. Radikale Änderungen wie Autonomie und Multifunktionalität zwischen Autos, Taxis und Bussen sollen zuerst bei Kleinbussen zum Tragen kommen. Ihr Platz auf der Beliebtheitsskala soll künftig steigen, ebenso wie der von Bus Rapid Transit (BRT)-Systemen (busplaner berichtete).

Weniger Todesfälle, geringere Kosten

Künftig sollen mindestens 500.000 Schulbusse rein elektrisch betrieben werden. Das soll zum einen auf Luftverschmutzung zurückführbare Todesfälle verhindern und zum anderen Geld sparen. Verändern sollen sich in den kommenden Jahren der Studie zufolge auch die meisten elektrischen und elektronischen Busteile. Das soll laut den Experten auch tiefgreifende Veränderungen in den Wertschöpfungsketten der Teilelieferanten nach sich ziehen. IdTechEx betont, dass wie bisher auch in Zukunft in China die meisten Busse weltweit hergestellt werden (busplaner berichtete).

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