Passau: Sind selbstfahrende Elektrobusse eine Zukunftsoption?

Die niederbayerische Universitätsstadt plant derzeit im Rahmen eines Pilotprojekts den Einsatz eines autonom fahrenden Elektro-Minibusses.

Passauer Zukunftsmusik in Sachen Verkehr – das Pilotprojekt zu autonom fahrenden Elektro-Minibussen im Stadtgebiet, v.l.: Michael Karmainski, Regionalbusverkehr Passau, OB Jürgen Dupper, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Andreas Moser, Leiter ZF-Standort Passau und Division Industrietechnik, Jochen Benz, Leiter Key Account Management & Geschäftsentwicklung ZF Mobility Solutions GmbH und Manfred Eichberger, Geschäftsführer Eichberger Reisen GmbH & Co. KG. (Foto: Stadt Passau)
Passauer Zukunftsmusik in Sachen Verkehr – das Pilotprojekt zu autonom fahrenden Elektro-Minibussen im Stadtgebiet, v.l.: Michael Karmainski, Regionalbusverkehr Passau, OB Jürgen Dupper, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Andreas Moser, Leiter ZF-Standort Passau und Division Industrietechnik, Jochen Benz, Leiter Key Account Management & Geschäftsentwicklung ZF Mobility Solutions GmbH und Manfred Eichberger, Geschäftsführer Eichberger Reisen GmbH & Co. KG. (Foto: Stadt Passau)
Martina Weyh

Die niederbayerische Universitäts- und Drei-Flüsse-Stadt Passau prüft derzeit die Möglichkeiten eines Einsatzes elektrifizierter und autonom fahrender Bus-Shuttles im Stadtgebiet. Beteiligt am Projektkonzept sind die ZF Mobility Solutions GmbH, eine 100-prozentige Tochter der ZF Friedrichshafen AG sowie DB Regio Bus und Regionalbusverkehr Passau (RBP), ein Gemeinschaftsunternehmen der Firmen Eichberger und Lorenz sowie der Deutsche Bahn AG.

Angestoßen hat das Pilotprojekt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, der für seine Heimatstadt auch als Abgeordneter im Bundestag sitzt.

„Passau ist Pendler-, Tourismus- und Studentenstadt. Noch dazu eine Stadt mit schwieriger Topografie. Ein idealer Ort für ein Pilotprojekt dieser Art", zitiert BR24 den Bundesverkehrsminister.

Gemeinsam mit Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Mitarbeitern der ZF Friedrichshafen AG wurde der Prototyp des Shuttles jetzt im ZF-Werk im Passauer Stadtteil Patriching vorgestellt.

Details

Nach Informationen der Nachrichten-Plattform BR24 kann der fahrerlose, 40 km/h schnelle Elektro-Minibus bis zu 22 Fahrgäste befördern und hat eine Reichweite von 50 km. Innerhalb von zehn Minuten soll der kleine Autonome aufgeladen sein.

Dem Passauer Stadtrat soll das Projekt autonom fahrender Elektro-Shuttles am 26. April vorgestellt werden. Gibt der sein Okay, soll ein Projektteam mögliche Einsatzstrecken evaluieren, Finanzierungs- und Förderungsoptionen über den Bund und den Freistaat Bayern prüfen sowie Geschäftsmodelle und Betreiberkonzepte erarbeiten. Nach Informationen auf der städtischen Webseite passau.de hat der Bundesverkehrsminister bereits umfassende Fördermöglichkeiten signalisiert.

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