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Bad Birnbach: Mit autonomen E-Bussen zum Zug

Zwei autonome Elektrobusse des Typs EasyMile EZ10 Gen2 verbinden Ortskern und Bahnhof.

In Bad Birnbach können Fahrgäste nun erstmalig direkt aus dem Zug in den autonomen Bus steigen und bequem bis ans Ziel fahren. (Foto: Bad Birnbach/Eva Stranzinger)
In Bad Birnbach können Fahrgäste nun erstmalig direkt aus dem Zug in den autonomen Bus steigen und bequem bis ans Ziel fahren. (Foto: Bad Birnbach/Eva Stranzinger)
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Martina Weyh

Nächste Etappe im bayerischen Pilotprojekt – ab sofort sind zwei fahrerlose Shuttlebusse des Typs EasyMile EZ10 Gen2 der Deutschen Bahn (DB) auf öffentlichen Straßen unterwegs und verbinden den Bahnhof der niederbayerischen Ortschaft Bad Birnbach mit dem rund zwei Kilometer entfernt gelegenen Ortskern. Auf der Jungfernfahrt auf öffentlichen Straßen dabei – Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber.

„Die klimafreundliche Verkehrswende muss zum Anliegen auch jenseits von Deutschlands Großstädten werden. Gerade der Nahverkehr im ländlichen Raum braucht neue Konzepte, um mehr Menschen für den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr zu begeistern. Dafür wollen wir Straße und Schiene noch stärker vernetzen. Denn auch auf dem Land soll individuelle Mobilität ohne eigenes Auto möglich sein. In Bad Birnbach können Fahrgäste nun erstmalig direkt aus dem Zug in den autonomen Bus steigen und bequem bis ans Ziel fahren. Damit setzen wir neue Maßstäbe“, kommentierte Berthold Huber die neue Shuttle-Verbindung.

Die zwei autonomen und barrierefreien Elektrobusse des Typs EasyMile EZ10 Gen2 sind täglich von 8 bis 18 Uhr zwischen dem Marktplatz im Ortskern und dem Bahnhof Bad Birnbach auf Linie unterwegs und bieten bis zu sechs Fahrgästen Platz. Die kleinen E-Busse der Bahntochter ioki sind zudem mit WLAN und USB-Ladeports ausgestattet. Zur Sicherheit mit an Bord ist ein Fahrtbegleiter, der in Notfällen eingreifen kann.

Bei widrigen Wetterlagen allerdings übernimmt ein herkömmlicher Kleinbus den Pendelverkehreinsatz.

So funktioniert der reibungslose Ablauf

Für die Fahrt über die Landstraße kommt laut Bahn ein innovatives Verkehrsleitsystem zum Einsatz: Kameras erkennen das Fahrzeug und reduzieren mit Hilfe eines digitalen Wechselverkehrszeichens die Geschwindigkeit für alle Verkehrsteilnehmer auf 30 km/h. So soll die notwendige Sicherheit gewährleistet und gleichzeitig der Verkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

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