Auszeichnung: Basler Fasnacht ist immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Reiche Tradition und Einzigartigkeit werden geehrt.
Basler Fasnacht: Tambour und Piccolospieler am Rheinufer mit dem Münster im Hintergrund. (Foto: Switzerland Tourism / swiss-image.ch /Christof Sonderegger)
Basler Fasnacht: Tambour und Piccolospieler am Rheinufer mit dem Münster im Hintergrund. (Foto: Switzerland Tourism / swiss-image.ch /Christof Sonderegger)
Julia Lenhardt

Die Basler Fastnacht gehört laut Schweiz Tourismus mit Sitz in Frankfurt am Main seit Kurzem offiziell zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Damit werde die reiche Tradition und die Einzigartigkeit der bekanntesten Schweizer Fastnacht geehrt. Die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit umfasst laut den Verantwortlichen kulturelle Ausdrucksformen wie Tanz, Theater und Musik sowie mündliche Überlieferungen, Bräuche und Handwerkskünste.

„Morgenstreich“ um vier Uhr

Die Basler Fasnacht, die 2019 Mitte März stattfinden soll, ist das größte Fasnachtsvolksfest der Schweiz. Um vier Uhr morgens, am Montag nach Aschermittwoch, gehen in der ganzen Stadt die Lichter aus, und der traditionelle Basler „Morgestreich“ beginnt. Das einzige Licht kommt von den Laternen der Cliquen (Fasnachtsgruppen), die darauf ihre Themen präsentieren. Vor den Cliquen wird eine bis über drei Meter hohe Zuglaterne getragen oder auf einem Wagen gerollt. Musizierend geht es dann kreuz und quer durch die verdunkelte Innenstadt. Über 10.000 aktive Fasnächtler nehmen jährlich an der Basler Fasnacht teil.

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