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Auch FlixBus begrüßt die Würdigung der Halte- und Umsteigestellen mit der Auszeichnung Mobilitätsknoten des Jahres. Alle prämierten Städte sind in das europaweite Streckennetz des grünen Mobilitätsanbieters integriert. (Foto: FlixBus)
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Anja Kiewitt

Hannover, Mannheim und Zella-Mehlis sind die besten Verkehrsdrehscheiben in Deutschland. In vorbildlicher Weise ermöglichen die Siegerstädte in drei Einwohnerzahl-Kategorien es ihren Bürgern, mobil zu sein. Der Standort mit dem größten Nachbesserungsbedarf, vor allem bei Barrierefreiheit und Fernbusinfrastruktur, ist Erfurt. Das sind die zentralen Ergebnisse des neuen Wettbewerbs „Mobilitätsknoten des Jahres“, den der bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V., Berlin, Mitte Juli ins Leben gerufen hat. Ein siebenköpfiges Gremium kürte Mitte August jene Städte, die ihren Einwohnern die beste Verkehrsinfrastruktur bieten, indem sie ÖPNV, Fernbus- und Schienenverkehr in zentraler Lage bestmöglich miteinander verzahnen, teilt der Verband mit. Bürgermeister und Landräte sowie Bürgerinnen und Bürger hatten demnach im Zuge des Wettbewerbs bis Ende Juli mehr als 2.000 Hinweise gegeben und über 150 Orte nominiert.

Vorbilder für multimodale und barrierefreie Mobilität

„Intelligent konzipierte Drehscheiben, die verschiedene Verkehrsträger und -angebote miteinander vernetzen, sind heute von entscheidender Bedeutung dafür, dass Menschen gut von A nach B gelangen. Solche Mobilitätsknoten machen es möglich, Fahrtzeiten zu reduzieren, Emissionen zu senken und die Attraktivität von Städten und Gemeinden insgesamt zu verbessern", resümierte der Schirmherr des Wettbewerbs Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Mit Blick auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung sowie die Lebensqualität der Menschen ist es wichtig, dass möglichst viele weitere Orte im ganzen Land diesen Beispielen folgen und den Weg für eine multimodale und barrierefreie Mobilität bestmöglich ebnen“, betont Jury-Vorsitzender Christian Wiesenhütter, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin. „Je besser die Verkehrsdrehscheiben in Deutschland ausgebaut sind, desto entbehrlicher wird das Auto, weil es schlicht bessere Alternativen gibt. Auf diese Entwicklung wollen wir mit diesem Wettbewerb hinwirken“, ergänzt bdo-Präsident Wolfgang Steinbrück.

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