Positiver Ausblick: Für das Gesamtjahr 2017 geht ZF von einer stabilen Geschäftsentwicklung und einem Umsatz über 36 Milliarden Euro aus. (Foto: ZF)
Anja Kiewitt

Trotz hoher Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) konnte die ZF Friedrichshafen AG ihre Marge im ersten Halbjahr 2017 verbessern. „Wir wollen bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren rasch beschleunigen. Dabei helfen uns einige neue Kooperationen, mit denen wir unser Technologie-Portfolio abrunden“, erläutert ZF-Vorstandschef Dr. Stefan Sommer (busplaner berichtete). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigerte der für den "busplaner Innovationspreis 2018" (busplaner berichtete) nominierte Technologiekonzern seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,7 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro.

EBIT-Marge von 6,6 Prozent

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,1 Milliarden Euro) und entsprach einer bereinigten EBIT-Marge von 6,6 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent), teilt der Anbieter von Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie aktiver und passiver Sicherheitstechnik mit. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug demnach zwei Milliarden Euro (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro), was einer EBITDA-Marge von 10,8 Prozent (Vorjahr: 10,7 Prozent) entspricht.

Weniger Schulden und positiver Ausblick

Gleichzeitig konnte ZF nach eigenen Angaben seine Schulden aus der Übernahme des US-amerikanischen Automobilzulieferers TRW Automotive um rund 684 Millionen Euro auf 7,6 Milliarden Euro verringern. Für das Gesamtjahr 2017 geht das Unternehmen von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. „Wir erwarten weiterhin eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als sechs Prozent und eine bereinigte EBITDA-Marge von über zehn Prozent“, sagt ZF-Finanzvorstand Sauer. „Der Umsatz wird für das Gesamtjahr 2017 über 36 Milliarden Euro liegen.“

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