2022: Bayerische Landesausstellung „Typisch Franken?“

Sie findet vom 25. Mai bis 6. November 2022 in der Orangerie und der Stadtkirche St. Gumbertus in Ansbach statt.

 

Ansbach ist 2022 der Schauplatz der Bayerische Landesausstellung „Typisch Franken?“. (Foto: Haus der Bayerischen Geschichte)
Ansbach ist 2022 der Schauplatz der Bayerische Landesausstellung „Typisch Franken?“. (Foto: Haus der Bayerischen Geschichte)
Claus Bünnagel

Im mittelfränkischen Ansbach, der früheren Residenzstadt des Markgraftums Brandenburg-Ansbach, findet 2022 die Bayerische Landesausstellung „Typisch Franken?“ statt. Gezeigt wird die Ausstellung im barocken Orangeriegebäude aus dem 18. Jahrhundert im markgräflichen Hofgarten. Einbezogen wird auch die Stadtkirche St. Gumbertus, die nur etwa 500 m von der Orangerie entfernt liegt. Veranstalter der Landesausstellung sind das Haus der Bayerischen Geschichte, die Stadt Ansbach und die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.

Was ist eigentlich „typisch fränkisch“? 

Bratwurst, Fachwerk, Dialekt, Kirchweih, Wein oder Bier – das sind wohl die Antworten, die am häufigsten genannt werden. Doch was ist Klischee und was die Wirklichkeit? Zahlreiche Exponate sowie Medien- und Mitmachstationen beleuchten das Besondere an Franken. Auf einer fesselnden Zeitreise entdecken die Gäste das geschichtliche und regionale Franken von den Reichsstädten über die Reichsritterschaften bis hin zu Markgrafentümern und geistlichen Hoch- und Fürststiften. Sie treffen auf Schwanenritter und vornehme Kurgäste, mächtige Bischöfe und verliebte Markgrafen, aber auch auf ausgefuchste Räuberinnen und standhafte Städterinnen.

Vielfältiges Franken oder Frankens Eigenheiten

Der wie eine Wanderung durch die fränkischen Regionen angelegte Ausstellungsrundgang thematisiert das „preußische“ Franken ebenso wie mondänes Bäderwesen, wirtschaftliche Erfolge, glanzvoll hochadeliges Leben und reichsstädtische Eigentümlichkeiten. Natürlich geht es auch um das Verhältnis Bayern und Franken. Bereits König Ludwig I. bemühte sich trotz latent bankrottem Staatshaushalt um neue Verkehrsverbindungen. Ob Flohfalle, Drachenfigur, Lügenstein, Reichsritterszepter, Fastnachtsmaske oder weiß-blaue Reklameschilder für fränkisches Bier: All das hat auf die eine oder andere Art mit Franken zu tun und verweist auf eine Region mit ihren Gesichtern, Geschichten und diversen Befindlichkeiten.

Annäherungen und Antworten

Die Ausstellung nähert sich Franken aus ganz verschiedenen Blickwinkeln und bietet Antworten an, was denn nun typisch fränkisch ist. Das Fragezeichen im Titel der Bayerischen Landesausstellung ist also Programm.

Auf einen Blick

  • Zeitraum: 25. Mai bis 6. November 2022
  • Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr
  • Eintrittspreise: Erwachsene: 12 Euro, ermäßigt: 10 Euro (z.B. Senioren, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 Personen)
  • Eintritt frei: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler im Klassenverband und Studierende bis 30 Jahre sowie Mitglieder des Freundeskreises Haus der Bayerischen Geschichte
  • Kontakt: Kultur, Stadtmarketing & Tourismus, Johann-Sebastian-Bach-Platz 1, 91522 Ansbach, Tel. 0981/51243, akut@ansbach.de, und Haus der Bayerischen Geschichte, Zeuggasse 7, 86150 Augsburg, Tel. 0821/32950, pressestelle@hdbg.bayern.de, www.hdbg.de
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