Sonderausstellung im Archäopark Vogelherd

Die Schau gewährt tiefe Einblicke in die Entwicklung von Jagdwaffen und -techniken von der Alt- bis in die Jungsteinzeit – der Startschuss fällt am 17. Juli.

Wie jagten die Menschen vor 30.000 Jahren, welche Waffen benutzten sie und welche Techniken? – die neue Sonderausstellung gewährt Besuchern spannende und erhellende Einsichten über das Leben in der Steinzeit. (Foto: Archäopark Vogelherd)
Wie jagten die Menschen vor 30.000 Jahren, welche Waffen benutzten sie und welche Techniken? – die neue Sonderausstellung gewährt Besuchern spannende und erhellende Einsichten über das Leben in der Steinzeit. (Foto: Archäopark Vogelherd)
Martina Weyh

Unter dem Titel „Der Vogelherd. Jagd im Lonetal“ eröffnet am 17. Juli eine neue Sonderausstellung, die die Entwicklung von Jagdwaffen und -techniken von der Alt- bis in die Jungsteinzeit thematisiert.

Die steinzeitlichen Fundstellen im Lonetal rund um den Archäopark Vogelherd bergen eine Vielzahl von Resten eiszeitlicher Tiere als auch die Waffen die die Menschen dort zur Jagd nutzten. Immer wieder finden dort neue Ausgrabungen statt und werfen ein helles Licht auf die Lebensweise und -bedingungen der damaligen Menschen.

Gezeigt werden neben zahlreichen Originalfunden aus der Vogelherdhöhle und dem Lonetal auch lebensechte Rekonstruktionen von Beutetieren, wie Wildpferd, Schneehase und -huhn, sowie Rekonstruktionen der in der Eiszeit gebräuchlichen Jagdwaffen.

Ein besonderes Exponat der Ausstellung ist der rund 30.000 Jahre alte Wirbelknochen eines Höhlenbären aus dem Hohle Fels, in dem noch ein Teil des Feuersteinprojektils steckt. Der Fund dokumentiert, dass damals auch für den Menschen gefährliche Tiere gejagt wurden.

Flankiert wird die Sonderausstellung, die bis zum 6. November zu sehen ist, von einem bunten Rahmenprogramm aus Veranstaltungen, Workshops und wissenschaftlichen Vorträgen zum aktuellen Forschungsstand.

Weitere Informationen auch für einen Gruppenbesuch gibt es hier »

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