Museen: Berliner Wandelhalle zeigt seltene Werke

Gemälde aus dem Depot sollen bis Ende 2018 zu sehen sein.
Weniger bekannte Gemälde alter Meister laden Besucher der Berliner Wandelhalle in einer neuen Sonderausstellung zum Verweilen ein. (Foto: Karin Jung/Pixelio.de)
Weniger bekannte Gemälde alter Meister laden Besucher der Berliner Wandelhalle in einer neuen Sonderausstellung zum Verweilen ein. (Foto: Karin Jung/Pixelio.de)
Uta Madler

Wenig oder nie gezeigte Werke sollen in der Berliner Wandelhalle voraussichtlich bis Ende 2018 ausgestellt werden. Die Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz möchten 70 europäische Gemälde aus ihrem eigenen Depot in einem neuen Lichtkonzept erstrahlen lassen. Die Präsentation wird sich nach Auskunft der Staatlichen Museen mit anderen Sonderausstellungen wie der im Frühjahr 2019 startenden Schau „Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance“ abwechseln.

Wandelhalle als zentraler Einstieg

Die Wandelhalle soll damit zum neuen, zentralen Eingangsportal der Gemäldegalerie werden. Besucher könnten in ihrem Rundgang durch das Haus die einzelnen Sammlungsbereiche, Kunstschulen und Stilepochen entdecken – von der Altdeutschen und Altniederländischen Malerei über die Renaissance bis zur Aufklärung und Empfindsamkeit in der europäischen Malerei des 18. Jahrhunderts. Einführende Raumtexte, so die Museen, geben Auskunft über die Bestände des Hauses und die Geschichte der Sammlung.

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