Raum Hannover wird zum Naturerlebnisraum

Im Rahmen der „IntraRegionale 2016“ werden zehn Kunstprojekte installiert.
Julia Lenhardt

Von Mitte Juni bis Ende September sollen zehn ausgewählte Landschaftskünstler ihre Projekte im Raum Hannover präsentieren. Das Ausstellungsprojekt „IntraRegionale 2016“ ist eingebunden in das Programm 2016 der "Gartenregion Hannover". 240 Künstler aus dem In- und Ausland hatten sich mit ihren Entwürfen um die Teilnahme beworben. Dies teilte die IntraRegionale 2016, c/o Atelier LandArt mit Sitz in Hannover, ein Zusammenschluss von zehn Kunstvereinen aus der Region, kürzlich mit. Die temporären Installationen werden demnach an zehn verschiedenen Standorten in und um Hannover gezeigt, wobei die Werke bei den Besuchern Irritationen auslösen und neue Blickwinkel auf die Landschaft eröffnen sollen.

Dialog zwischen Mensch und Natur

Das Projekt „Echo“ des Schwedens Greger Ståhlgren zeigt beispielsweise vier große Trichter auf dem Waldboden, die sich von den Wurzeln eines Baumes bis auf einen Rad- und Wanderweg ausbreiten, so die Veranstalter. Die Trichter sollen den Eindruck erwecken, als würde die Natur zu dem Betrachter sprechen.

Bustour geplant

Eröffnet wird die IntraRegionale 2016 nach Veranstalterangaben mit einer ganztägigen Bustour am 12. Juni durch die Region Hannover mit Besuch aller zehn Ausstellungsorte inklusive Führung und Mittagessen. Während der dreimonatigen Landschafts-Kunstausstellung ist ein Programm mit Fahrradtouren, Kunstpicknicks, Werk- und Künstlergesprächen und Bustouren geplant. Diskussionsforen, Führungen und Workshops sollen die Besucher zum Mitmachen und Miterleben einladen.

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