Neue Dauerausstellung im Kloster Chorin ab Frühjahr 2017

In sanierten Räumen erfahren Gruppen Baugeschichte des Backsteinklosters.
Anja Kiewitt

Anlässlich des 200. Jahrestags des Beginns der Denkmalpflege im Kloster Chorin (Brandenburg) eröffnet das Baudenkmal der norddeutschen Backsteingotik im Frühjahr 2017 eine neue Dauerausstellung in den dafür sanierten historischen Räumen. Hier können Besucher künftig die Baugeschichte des Backsteinklosters, die mittelalterliche Klosterwirtschaft, die nachreformatorische Nutzung und die Wiederentdeckung Chorins im 19. Jahrhundert durch den Baumeister und ersten preußischen Denkmalpfleger, Karl Friedrich Schinkel, erfahren, teilen die Betreiber mit.

Themen der Ausstellung

Das ehemalige Zisterzienserkloster in Chorin, das ab 1273 errichtet wurde, war demnach als repräsentatives Hauskloster und Grablege der askanischen Markgrafen von Brandenburg konzipiert. Die Choriner Bauhütte, die Klosterwirtschaft und die Stiftungen der Askanier sind wesentliche Themen der neuen Dauerausstellung. Auch die Zeit nach der Reformation und der anschließenden Säkularisierung 1542, in der das ehemalige Kloster unter anderem als landesherrliche Domäne diente, wird neben Schinkels Engagement und der Geschichte der Denkmalpflege in den vergangenen 200 Jahren im Rahmen der neuen Ausstellung erzählt.

Angebote für Gruppen

Das Kloster Chorin ist Eigentum des Landes Brandenburg. Die Gemeinde Chorin betreibt und verwaltet das Ensemble als Eigenbetrieb Kloster Chorin ganzjährig mit Konzerten, Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Märkten. Gruppen ab zwölf Personen erhalten ermäßigten Eintritt. Neben Übersichts- und Themenführungen für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen bieten die Betreiber auch museumspädagogische Programme für Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen an.

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