Einwanderermuseum in Hamburg eröffnet im Mai

Ausstellungsfläche um 500 Quadratmeter erweitert.
Julia Lenhardt

Das Auswanderermuseum „Ballinstadt“ in Hamburg soll am 14. Mai nach einer Umbauphase wieder eröffnet werden. Laut dem Betreiber, der Betriebsgesellschaft Ballinstadt mbH mit Sitz in Hamburg, wurde die Ausstellungsfläche  um 500 auf rund 2.500 Quadratmeter erweitert. Zudem wurde die Sammlung thematisch unterteilt. Das Museum zeigt laut den Verantwortlichen die Geschichte der über fünf Millionen Auswanderer, die sich zwischen 1850 bis 1939 von Hamburg Richtung Amerika aufmachten.

Aufteilung in drei Häuser

Laut Ballinstadt haben Besucher die Möglichkeit, in drei Häusern die Welt der Auswanderer zu erleben. Haus 1 gibt Einblicke in die Zeit vor rund 120 Jahren, als Albert Ballin, damaliger Generaldirektor der Reederei Hapag, den Entschluss fasste, eine Zufluchtsstätte für Auswanderer zu schaffen. Haus 2 präsentiert die Auswanderungsgeschichte aus vier Epochen und in Haus 3 können Interessierte Briefe, Fotos und persönliche Gegenstände der damaligen Migranten besichtigen. Fünf Busparkplätze stehen vor Ort zur Verfügung und für Gruppen gelten ermäßigte Eintrittspreise, so die Betreiber.

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