Duisburg plant Anschaffung von sieben Elektrobussen

Ab 2020 soll die Linie 934 komplett auf emissionsfreien Antrieb umgestellt werden.
Die zu elektrifizierende Linie 934 der DVG führt auch durch den Duisburger Innenhafen. (Foto: Wikipedia/Raimond Spekking)
Die zu elektrifizierende Linie 934 der DVG führt auch durch den Duisburger Innenhafen. (Foto: Wikipedia/Raimond Spekking)
Claus Bünnagel

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) hat vor, ab dem Jahr 2020 eine ihrer Buslinien komplett auf Elektrobusse umzustellen. Zur Elektrifizierung der Linie 934 werden sieben E-Gelenkbusse benötigt, für die bis Ende April ein Förderantrag gestellt werden soll. Anschließend will die Verkehrsgesellschaft die entsprechende Ausschreibung vorbereiten. Insgesamt plant die DVG mit einer Anfangsinvestition von rund 6,5 Mio. Euro für die sieben E-Busse samt der ergänzenden Lade- und Werkstattinfrastruktur. Die Entscheidung für die Anschaffung ist auch auf Basis von Tests gefallen, mit denen die DVG die Alltagstauglichkeit von Bussen mit alternativen Antriebsarten überprüft hat. Aktuell ist solch ein Testbus mit E-Antrieb in Duisburg unterwegs, bereits vergangenen Monat erprobte die DVG auch einen Dieselhybridbus.

Prädestinierte Linie

Die Linie 934 führt vom Betriebshof Unkelstein über den Innenhafen, das Stadtzentrum, den Hauptbahnhof, den Sportpark und die Sechs-Seen-Platte bis nach Großenbaum. Bislang fahren hier sechs Euro-6-Dieselgelenkzüge. Angesichts geringerer Reichweiten und benötigter Ladephasen werden zur Bedienung der Linie nach Einschätzung der DVG allerdings sieben E-Busse benötigt. „Die Linie ist prädestiniert für die Umstellung auf Elektrobusse, da sie direkt an unseren Busbetriebshof angebunden ist“, unterstreicht Technikvorstand Klaus-Peter Wandelenus. Denn dort befinde sich die Ladevorrichtung. Die DVG schätzt, dass die Elektrifizierung der Route zu einer Kohlendioxideinsparung in einer Größenordnung von rund 1.000 t pro Jahr beitragen kann.

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