Ausschreibung: BVG will 45 Elektrobusse beschaffen

Aufsichtsrat gab grünes Licht für 30 Eindecker und 15 Gelenkbusse.
Besuch aus China: Auf der schon seit gut zwei Jahren für alle E-Bus-Tests der BVG genutzten Linie 204 war im Oktober beispielsweise ein zwölf Meter langes Fahrzeug des chinesischen Herstellers BYD unterwegs. (Foto: Laura Porsche)
Besuch aus China: Auf der schon seit gut zwei Jahren für alle E-Bus-Tests der BVG genutzten Linie 204 war im Oktober beispielsweise ein zwölf Meter langes Fahrzeug des chinesischen Herstellers BYD unterwegs. (Foto: Laura Porsche)
Anja Kiewitt

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat den Weg für eine umfangreiche Beschaffung von Elektrobussen freigemacht. Das Kontrollgremium stimmte der Beschaffung von zunächst 30 Eindeckomnibussen und 15 Gelenkbussen mit E-Antrieb sowie der entsprechenden Ladeinfrastruktur zu. Das Investitionsvolumen für beide Vorhaben liegt jeweils im zweistelligen Millionenbereich. Nach dem aktuellen Zeitplan soll die Beschaffung der zwölf Meter langen E-Eindecker samt Lade- und Werkstattinfrastruktur im kommenden Jahr 2018 beginnen. 2019 soll der erste der 18 Meter langen Gelenkbusse beschafft werden.

Hersteller in der Pflicht

„Das Land und die Verkehrsbetriebe arbeiten nun gemeinsam mit Hochdruck daran, die Busflotte – neben der bereits laufenden Anschaffung von Euro-6-Fahrzeugen – auch auf den zukunftsweisenden und umweltfreundlichen E-Antrieb umzustellen. Ich erwarte, dass die Bushersteller ebenfalls die Zeichen der Zeit erkennen und im Rahmen des Vergabeverfahrens serienreife Fahrzeuge zu marktgerechten Konditionen anbieten können“, sagt die BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop, Berlins Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Wie busplaner mehrfach berichtete, führt die BVG seit gut zwei Jahren E-Bus-Tests auf der Linie 204 durch.

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