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Deutschlandweit ÖPNV-Fahrten in einer APP buchen

Ab kommendem Jahr sollen Fahrgäste mit der von ihnen genutzten ÖPNV-App auch Tickets für Busse und Bahnen in anderen Städten kaufen können.

Im VDV-Projekt „Mobility inside“ soll eine neue APP entwickelt werden, die auch Städte ohne Nahverkehrs-App inkludiert. (Foto: VDV)
Im VDV-Projekt „Mobility inside“ soll eine neue APP entwickelt werden, die auch Städte ohne Nahverkehrs-App inkludiert. (Foto: VDV)
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Martina Weyh

Eine neue alte Idee hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und des Handelsblattes wieder aufgegriffen, die es schon einmal als „Handyticket Deutschland“ gab und gibt und jetzt „Mobility inside“ heißt, mit dem Ziel, in einer App alle gewünschten Fahrten innerhalb von Deutschlands ÖPNV buchen zu können.

Als Vorgängerprojekt aus der Zeit, in dem das Smartphone noch nicht so verbreitet war, lässt sich die Anwendung „Handyticket Deutschland“ jedoch nicht weiterentwickeln. Der neue Plan: Fahrten innerhalb Deutschlands sollen nun mit der jeweiligen App der einzelnen Verkehrsverbünde buchbar sein und Fahrgästen ab 2020 Fahrten außerhalb des eigenen Verkehrsverbundes erheblich erleichtern.

Nach FAZ- und Handelsblatt-Informationen sind ab Anfang nächsten Jahres schon sechs Verkehrsverbünde mit im Projekt-Boot, dazu gehören die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (Bogestra), die Dortmunder Stadtwerke (DSW21), die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in Karlsruhe, der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen, die Verkehrsbetriebe in Stuttgart sowie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mit seinen zahlreichen Landkreisen und Städten rund um Frankfurt/Main.

Auch die Deutsche Bahn ist Partner des Projekts, ob sie bereits 2020 aktiv einsteigt ist nach VDV-Informationen noch unklar und soll sich in den nächsten Monaten entscheiden. Entscheidungsprozesse der App-Kooperation beizutreten, laufen laut VDV auch in München und Leipzig.

Die städteübergreifende Buchung via Smartphone funktioniert, weil sich die Apps der teilnehmenden Verkehrsbetriebe im Hintergrund verknüpfen. Nach einem Update soll es dann möglich sein, in der jeweilig genutzten App auch Verkehrsbund-übergreifend Tickets für andere Städte zu buchen oder sich dort gewünschte Verbindungen anzeigen zu lassen.

Das Ziel hinter dem Ziel ist jedoch nach VDV-Informationen die Entwicklung einer ganz neuen App, die auch Städte ohne Nahverkehrs-App im Angebot, inkludiert.

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