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Mvmant bietet Ridesharing der anderen Art

Ein Start-Up aus dem Schwäbischen strafft je nach Bedarf feste Routen und will Fahrzeuge so besser auslasten als bei herkömmlichem Pooling.
Mvmant erprobt sein Konzept in Italien mit der V-Klasse von Mercedes-Benz, die auch bei anderen Ridesharing-Konzepten eingesetzt wird. (Foto: Mvmant)
Mvmant erprobt sein Konzept in Italien mit der V-Klasse von Mercedes-Benz, die auch bei anderen Ridesharing-Konzepten eingesetzt wird. (Foto: Mvmant)
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Redaktion (allg.)

Unter dem Schlagwort „mobility as a service“ treten immer mehr Anbieter auf. Das Start-Up Mvmant aus Kornwestheim hat aber einen anderen Ansatz, als nur per App buch- und bezahlbare Sammelfahrten zu organisieren. Sein Konzept geht von festen Routen aus, die „Hotspots“ wie Büros oder Hotels einbinden, an denen viel Verkehr generiert wird. Bei ihrer Bedienung werden je nach der Bedarfsentwicklung Umwege zu zwei bis drei virtuellen Haltestellen weggelassen und die Fahrt so beschleunigt. Das soll für eine bessere Auslastung der Fahrzeuge und für niedrigere Kosten sorgen. Außerdem sollen die Kunden so genauer wissen, wann sie an ihrem Ziel ankommen.

Idealfall ist selten

„Der Idealfall, dass mehrere Leute exakt in dieselbe Richtung wollen, ist eher selten“, erklärt Entwickler Blochin Cuius. „Deshalb verlieren herkömmliche Ridesharing-Konzepte an Effizienz.“ Das System von Mvmant sei demgegenüber ein Kompromiss und eine Art Evolution des Rufbusses, obwohl es bei ihnen statt Bushaltestellen nur fixe virtuelle Haltestellen gebe. Laut dem Entwickler und Mitglied der Geschäftsführung hat das Unternehmen nach Pilotprojekten in Dubai und in Italien auch schon Gespräche in Süddeutschland geführt.

Chefredakteur Dietmar Fund, taxi heute

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