London: Neue Busgebühr ab Oktober

Parkometer werden aktuell auf bargeldlose Systeme umgestellt.
Bargeldloses Parksystem kommt: In London können Busfahrer ihre Parkgebühren in Kürze über zwei verschiedene Bezahlsysteme entrichten. (Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio.de)
Bargeldloses Parksystem kommt: In London können Busfahrer ihre Parkgebühren in Kürze über zwei verschiedene Bezahlsysteme entrichten. (Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio.de)
Julia Lenhardt

In London stehen laut dem bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V., Berlin, ab Mitte Oktober einige Änderungen an. Dann soll eine neue zusätzliche Citymaut – die Toxicity Charge oder T-Charge – für Busse der Emissionsklasse schlechter als Euro IV eingeführt werden. Zusätzlich zur Gebühr von zehn Pfund pro Jahr, um von der klassischen Citymaut – der Congestion Charge – befreit zu werden, fällt dann zusätzlich eine Gebühr von zehn Pfund pro Tag an. Die T-Charge gilt als Vorstufe zur Ultra-Low Emission Zone (ULEZ), eine Ultra-Umweltzone, die nach Verbandsangaben höchstwahrscheinlich 2019 eingeführt werden soll.

Umweltzone setzt Euroklasse IV voraus

Neben der Citymaut und der neuen T-Charge existiert unabhängig davon eine Umweltzone (Low Emission Zone - LEZ), diese setzt derzeit die Euroklasse IV voraus, erklärt der bdo. Busse, die nicht den erforderlichen Abgasnormen entsprechen, müssen demnach eine Tagesgebühr von 200 Pfund entrichten.

Umstellung der Parkometer

Des Weiteren sei die Londoner Innenstadt derzeit dabei, alle klassischen Parkometer auf ein bargeldloses System, das „Pay by Phone“ System, umzustellen. Die Parkgebühr könne dann über zwei verschiedene Systeme entrichtet werden. Entweder über eine vorherige Registrierung mit verbundener Kreditkartenhinterlegung oder über ein registrierungsfreies System. Hierbei wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mit Angabe der Parkdauer und einer Parkplatznummer an eine an dem Parkplatz angegebene Telefonnummer per SMS geschickt oder telefonisch durchgegeben. Anschließend wird die Gebühr mit der Handyrechnung verrechnet oder vom Prepaid-Guthaben abgebucht, erklären die Experten.

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