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Diesel: Designierter Verkehrsminister Scheuer gegen blaue Plakette

Statt Fahrverboten fordert der LBO, Omnibusverkehr konsequent zu fördern.

Als künftiger Verkehrsminister positioniert sich Andreas Scheuer gegen den Vorschlag des Umweltbundesamtes für eine gestaffelte blaue Plakette von Dieselfahrzeugen. (Foto: CSU)
Als künftiger Verkehrsminister positioniert sich Andreas Scheuer gegen den Vorschlag des Umweltbundesamtes für eine gestaffelte blaue Plakette von Dieselfahrzeugen. (Foto: CSU)
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Uta Madler

Die Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA), Maria Krautzberger, schlug vor, dass der Bund eine gestaffelte blaue Plakette einführen solle, je nach Schadstoffausstoß des Fahrzeugs. Der künftige Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) äußerte sich am Dienstag hingegen gegenüber der Passauer Neuen Presse: "Die blaue Plakette ist fachlich begründet falsch und bedeutet in der Folge Fahrverbote." Zwar hätten die Menschen einen Anspruch auf saubere Luft, man müsse aber auch etwas gegen "Quasi-Enteignung" von Dieselfahrern tun. Er wolle Kommunen und Autobauer an einen Tisch holen, um über Lösungen zu reden.

Busverkehr als klimafreundliche Lösung

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) e. V., München, fordert ebenfalls im Hinblick auf den Klimaschutz eine Gesamtlösung statt einer einseitigen Verteufelung von Dieselfahrzeugen. Der umweltfreundliche Busverkehr im Nah- und Fernreiseverkehr sei dabei Teil der Lösung, denn ein Euro VI Diesel-Bus stoße heute im Durchschnitt im Realbetrieb 50 % weniger NOx-Emissionen aus als ein moderner Pkw – und zwar absolut und nicht auf den Fahrgast runtergerechnet. Der LBO fordert daher, den Omnibusverkehr im Nah- und Reiseverkehr konsequent zu fördern. Als Instrumente stehen direkte Investitionshilfen und Steuerentlastungen zur Verfügung. „Damit Emissionen gesenkt werden können, ist es wichtig, die Rahmenbedingungen für einen möglichst attraktiven öffentlichen Verkehr zu verbessern. Busse leisten einen wertvollen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele.“, so LBO-Geschäftsführer Horst Schilling.

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