Reichweitenmanagement für E-Busse

Uni Lübeck arbeitet an einem neuen Assistenzsystem für Fahrer.
Damit erst gar keine Unsicherheit zur Reichweite beim E-Bus-Fahrer aufkommt, will die Uni Lübeck einen Reichweitenmanager fürs Cockpit entwickeln. (Foto: Agence VISAVU/Jean-Philippe Glatigny)
Damit erst gar keine Unsicherheit zur Reichweite beim E-Bus-Fahrer aufkommt, will die Uni Lübeck einen Reichweitenmanager fürs Cockpit entwickeln. (Foto: Agence VISAVU/Jean-Philippe Glatigny)
Claus Bünnagel

Fahrern von E-Bussen Unsicherheiten über die tatsächlich nutzbare Reichweite zu nehmen: Darauf zielt das Projekt „Nutzerzentriertes Reichweitenmanagement Elektrobusse“ (NuR.E) der Uni Lübeck in Kooperation mit dem Stadtverkehr Lübeck. So soll im Cockpit z.B. der Reichweitenverlauf in Bezug auf die nächsten Haltestellen angezeigt werden, so dass der Fahrer nicht selbst die Restreichweite im Rahmen der Linienstrecke ins Verhältnis setzen muss. Der aktuell verfügbare Sicherheitspuffer wird ihm direkt angezeigt. In einem Feldversuch soll später ein Prototyp des Reichweitenassistenzsystems getestet werden. NuR.E wird von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) über zwei Jahre mit insgesamt 150.000 Euro gefördert.

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