Umweltbundesamt schlägt Förderung von Elektro-Bussen vor

Förderung von Elektroautos soll auf ÖPNV ausgedehnt werden.
Johannes Reichel

Das Umweltbundesamt hat die von der Bundesregierung beschlossene Förderung für Elektroautos grundsätzlich begrüßt. Ohne die Elektromobilität seien anspruchsvolle Klimaschutzziele im Verkehr nicht erreichbar, teilte die oberste Umweltbehörde in Deutschland mit. Elektromobilität dürfe jedoch nicht mit Elektroautomobilität gleichgesetzt werden. Das Umweltbundesamt spricht sich daher gerade in Städten auch für eine konsequente Förderung von Pedelecs, Elektro-Bussen und Elektro-Lkw aus. "Hier muss zukünftig mehr getan werden", so die Behörde in einer Pressemitteilung.

Quotenregelung gefordert

Aus Sicht des UBA wäre es zudem sinnvoll, dass die Autos mit hohem Verbrauch und hohen CO2-Emissionen die Einführung der Elektromobilität bezahlen. "Ein solches 'Bonus-Malus-System' würde sicherstellen, dass nicht nur Elektroautos billiger, sondern die Anschaffung von 'Spritfressern' auch teurer würde", so das Amt. Es schlägt daher vor, dass die nun beschlossene Förderung der Elektromobilität durch eine Quotenregelung ergänzt wird. Diese schreibt für jedes Jahr vor, dass ein bestimmter Anteil der Neuwagen Elektrofahrzeuge sein müssen. Bei Nichteinhaltung der Quote droht den Autoherstellern eine Strafzahlung.

Förderung bereits ausgeweitet

Wie busplaner berichtete, hat das Bundesumweltministerium (BMUB) bereits kürzlich beschlossen, sein Förderprogramm für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Busse auf Elektrobussee auszuweiten.

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