Toyota: Verkaufsstart des H2-Busses Sora in Japan

Die Serienfertigung ist im März angelaufen.
Der Brennstoffzellenbus Sora ist in Japan in die Serienfertigung gegangen. (Foto: Toyota)
Der Brennstoffzellenbus Sora ist in Japan in die Serienfertigung gegangen. (Foto: Toyota)
Claus Bünnagel

Toyota stellt die Serienversion seines im vergangenen Herbst erstmals auf der Tokyo Motor Show präsentierten Sora vor (busplaner berichtete). Dieser hat Anfang März als erster Wasserstoffbus die Zulassung in Japan erhalten und wird seitdem verkauft. U.a. sollen über 100 Exemplare im Rahmen der Olympischen Spiele 2020 im Raum Tokio zum Einsatz kommen. Das Busmodell setzt auf das bereits aus Toyotas Pkw Mirai bekannte Brennstoffzellensystem. Zwei E-Maschinen mit jeweils 113 kW an Leistung treiben das Fahrzeug an. Es verfügt wie sein automobiles Vorbild über eine bidirektionale Schnittstelle und kann mit einer Leistung von 9 kW und seiner Energiekapazität von 235 kWh im Notfall auch als Stromversorger dienen.

Mit automatischer Anfahrtskontrolle

Der Sora bietet 22 Sitz- und 56 Stehplätze. Erstmals in Japan sind laut Toyota quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze an Bord, die bei Nichtbenutzung hochklappen. Ein weiteres Merkmal, das ebenfalls auf der Pazifikinsel Premiere feiert, ist die automatische Anfahrtskontrolle: Das System erkennt Leitlinien in der Fahrbahnoberfläche und stoppt den Bus an Haltestellen im richtigen Abstand zum Bordstein und an der optimalen Position. Dies soll den barrierefreien Zugang mit Kinderwagen und Rollstühlen erleichtern. Für verbesserte Sicherheit sorgen acht hochauflösende Kameras in dem und um das knapp 10,53 m lange Fahrzeug herum: Sie erfassen u.a. Fußgänger oder Fahrradfahrer und warnen den Busfahrer akustisch und visuell vor einer möglichen Gefahr.

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