Plaketten für den Umweltschutz: Im Großraum Grenoble gilt seit November eine neue Luftschutzzone. (Foto: GTÜ/pixelio.de)
Julia Lenhardt

Seit Anfang November gilt für die französische Großkommune Grenoble, die aus 49 Städten und Dörfern mit rund 450.000 Einwohnern besteht, ein neues Luftschutzgesetz. Dies gab der bdo Bundesverband deutscher Omnibusunternehmer e. V. kürzlich bekannt. Busunternehmer benötigen demnach eine "Crit’Air" – also eine Plakette – wenn sie die aktive Zone befahren möchten. Die Luftschutzzone wird laut den Experten erst dann aktiv, wenn gewisse Emissionsgrenzen überschritten werden. Wird der Verschmutzungsalarm ausgerufen, werde dies auf elektronischen Informationstafeln angezeigt.

Plakette ab März erhältlich

Die Plaketten für Halter ausländischer Fahrzeuge sind nach bdo-Angaben ab März 2017 erhältlich. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen diese noch ohne Plakette die aktive Luftschutzzone befahren. Bereits ab Januar 2017 wird für alle anderen Fahrer bei Nichtbeachten der Vorschrift eine Geldstrafe verhängt, erklärt der Verband. Die Geldstrafe betrage für Busse 135 Euro.

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