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Alles im Blick: Laut Scania kann die richtige Kombination aus vernetzten Diensten zu einer Senkung der Kraftstoffkosten beitragen. (Foto: Scania)
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Anja Kiewitt

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania AB hat kürzlich "Scania One" vorgestellt – eine digitale Plattform, die es Fuhrparkbesitzern und Fahrern ermöglichen soll, auf zahlreiche vernetzte Dienste zuzugreifen. Mithilfe der offenen und herstellerunabhängigen Plattform will das Unternehmen seine Konnektivitätsdienste gezielt weiter entwickeln, heißt es aus der Konzernzentrale in Södertälje. Ein vernetzter Fuhrpark biete auch im Personennahverkehr enormes Potenzial, die Effizienz zu steigern. Auf Basis von Echtzeitdaten lasse sich beispielsweise eine bestimmte Route vorausberechnen, um so Nahverkehrsbusse in großen Städten optimal einzusetzen und eine bestmögliche Auslastung der Fahrzeuge sicherzustellen.

Großes Potenzial im Personennahverkehr

Durch eine stärkere Kommunikation zwischen Bussen mithilfe von Konnektivität und Datenanalyse könnten die Abstände zwischen den Fahrzeugen reduziert und damit Luftwiderstand und Kraftstoffverbrauch gesenkt werden, erläutert das Unternehmen. Konnektivität ermögliche auch Echtzeitaktualisierungen von Wettervorhersagen, Meldungen zu Hindernissen auf der Straße sowie sonstigen Gefahren, die ein Sicherheitsrisiko darstellen können.

Fünf Prozent des Umsatzes mit Konnektivität

Bereits heute profitieren nach Angaben des Herstellers mehr als 50.000 Scania-Kunden weltweit von detaillierten Daten zur Fuhrparkleistung einer Viertelmillion Fahrzeuge. Das entspreche zwei Dritteln aller Scania-Fahrzeuge, die in den vergangenen fünf Jahren verkauft worden seien. „Konnektivität und andere Bereiche machen einen zunehmenden Anteil unseres Umsatzes aus. Im vergangenen Jahr ergaben sich fünf Prozent unseres Umsatzes direkt oder indirekt durch vernetzte Fahrzeuge“, erklärt Henrik Henriksson, President und CEO von Scania. Ein weiterer Bereich, der zügig voranschreite, sei die autonome Technologie. Gemeinsam mit dem schwedischen Kommunikationstechnologie-Konzern Ericsson, Stockholm, arbeitet Scania derzeit daran, die drahtlose Kommunikation zwischen schweren Nutzfahrzeugen über das von Ericsson entwickelte 5G-Netzwerk zu verbessern.

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