ZF CeTrax geht in Serie

Die Produktion des elektrischen Zentralantriebs startet im dritten Quartal 2020.

Bereit für die Serie: Der elektrische Zentralantrieb CeTrax kann ohne größeren Aufwand in eine bestehende Fahrzeugplattform integriert werden. (Foto: ZF)
Bereit für die Serie: Der elektrische Zentralantrieb CeTrax kann ohne größeren Aufwand in eine bestehende Fahrzeugplattform integriert werden. (Foto: ZF)
Claus Bünnagel

Ab dem dritten Quartal 2020 geht mit dem Zentralantrieb CeTrax das zweite elektrische System von ZF nach der Portalachse AxTrax AVE in Serie. Die Fertigung erfolgt in Friedrichshafen. ZF hat CeTrax für den Einsatz in Bussen konzipiert und 2017 erstmals in einem Versuchsträger der Öffentlichkeit präsentiert. Der Aufbau des Antriebs verfolgt ein „Plug-and-Drive“-Prinzip. Das Aggregat lässt sich dabei relativ problemlos in Fahrzeuge mit konventionellem Antriebsstranglayout installieren. Damit eignet es sich für die Entwicklung von Neufahrzeugen ebenso wie zum Umrüsten bestehender Plattformen. 

Auch in Brennstoffzellenkonfiguration

Zudem kann CeTrax ebenso wie die weiteren elektrischen Antriebe von ZF nicht nur via Batterie, Oberleitung oder Supercaps betrieben werden, sondern auch in einer Brennstoffzellenkonfiguration. Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber können demzufolge flexibel auf Marktanforderungen und gesetzliche Vorschriften reagieren. Als erster Kunde hat sich der polnische Bushersteller Solaris für CeTrax entschieden, der künftig das neue Modell Urbino 15 LE electric antreiben wird. Weitere Kundenanläufe befinden sich in der Vorbereitung.

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