Verkehrstudie: Klimafreundliche Mobilität bis 2030 möglich

Die Studie „Deutschland mobil 2030“ zeigt Möglichkeiten der Verkehrswende.
Der Busverkehr der Zukunft ist grün. (Foto: pixelio, Peter Smola)
Der Busverkehr der Zukunft ist grün. (Foto: pixelio, Peter Smola)
Martina Weyh

Die kürzlich veröffentlichte Studie „Deutschland mobil 2030“ beschäftigt sich unter anderem mit klimafreundlichen Möglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs und zeigt: Ein grüneres Deutschland soll bis 2030 möglich sein. Sie wurde im Auftrag des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) von PricewaterhouseCoopers (PwC) erstellt. Untersuchungsparameter der Studie waren aktuelle Verkehrs- und Bevölkerungsdaten, Trends sowie politische Rahmenbedingungen. Daraus wurden zu erwartende Entwicklungen für den deutschen Mobilitätsmarkt abgeleitet.

Mehr ÖPNV-Nutzer im Visier

Aus Sicht des VDV-Präsidenten Jürgen Fenske zeigt die Studie, dass die umweltpolitischen Ziele für das Jahr 2030 erreichbar sind. Dazu müssten in Großstädten und Ballungsräumen Takte im ÖPNV verdichtet und zusätzliche Angebote geschaffen werden, der Ticketvertrieb digitaler, einfacher und vernetzter werden. „Wir wollen 30 Prozent mehr Kunden in Bussen und Bahnen befördern“, so der VDV-Präsident und führt weiter aus „der öffentliche Verkehr und die Verkehrsunternehmen der Zukunft bieten eine Mischung aus unserem heutigen Kerngeschäft und neuen innovativen Dienstleistungen rund um die Mobilität. Nur dann können wir Marktanteile hinzugewinnen.“

Weitere Schritte

Für den VDV-Präsidenten ist klar, dass auch die politischen Rahmenbedingungen weiter konsequent auf neue, umweltfreundliche und wirtschaftliche Mobilitätsangebote ausgerichtet werden müssen, da nur dann die prognostizierten Ziele für den ÖPNV erreicht werden können. Für Jürgen Fenske geht deshalb kein Weg vorbei an Maßnahmen zur Stärkung der umweltfreundlichen Verkehre, wie Beispiele in Wien, Kopenhagen, London oder Zürich zeigen.

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